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	<title>Risiko Kohlekraft</title>
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		<title>Risiko Kohlekraft</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wirtschaftliche Risiken des Neubaus von Kohlekraftwerken in Deutschland Das Hintergrundpapier im PDF-Format können Sie hier herunterladen. Diskussionen um die Strukturen der zukünftigen Energieerzeugung in Deutschland sind geprägt von einem Spannungsfeld zwischen ökono­mischer Effizienz, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit. Derzeit sind in Deutschland 29 neue Stein- und Braunkohlekraftwerke in Planung oder bereits im Bau, deren Verwirklichung vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #000080;">Wirtschaftliche Risiken des Neubaus von Kohlekraftwerken in Deutschland</span></h2>
<h3>Das Hintergrundpapier im PDF-Format können Sie <a title="Hintergrundpapier Kohlekraftwerke" href="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/FOES_Hintergrund_Kohlekraftwerke.pdf" target="_blank">hier</a> herunterladen.</h3>
<p>Diskussionen um die Strukturen der zukünftigen Energieerzeugung in Deutschland sind geprägt von einem Spannungsfeld zwischen ökono­mischer Effizienz, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit. Derzeit sind in Deutschland 29 neue Stein- und Braunkohlekraftwerke in Planung oder bereits im Bau, deren Verwirklichung vor allem auf dem Argument der Versorgungssicherheit basiert. Da sich das Energie­erzeugungssystem durch extrem lange Investitionszyklen bei Kraftwer­ken und Netzen auszeichnet, sind heutige Kraftwerksprojekte den Bedingungen und Anforderungen des Jahres 2050 und darüber hinaus unterworfen. <strong>Es soll aufgezeigt werden, welche zukünftigen wirtschaftli­chen und klimapolitischen Rahmenbedingungen die Rentabilität von neuen Kohlekraftwerken langfristig gefährden und damit grundlegend in Frage stellen.</strong> Wenngleich von einem ordnungspolitischen Verbot neuer Kraftwerksprojekte grundsätzlich abgesehen wird, sollen die langfristi­gen Risiken bestehender Regularien und Strukturen der Energieerzeu­gung – wie dem europäischen Emissionshandel, dem Ausbau Erneuer­barer Energien oder der zunehmenden Dezentralisierung und Liberali­sierung des Strommarktes – für die Wirtschaftlichkeit der Kohlever­stromung herausgestellt werden.</p>
<p><a title="Ausgangslage" href="http://www.wiwis-kohle.de/de/klimaziele.html">&gt;&gt; weiterlesen</a></p>
<h2>Inhalt</h2>
<h3><a title="Ausgangslage" href="http://www.wiwis-kohle.de/de/klimaziele.html">Ausgangslage</a></h3>
<h3><a title="Unvereinbarkeit mit erneuerbaren Energien" href="http://www.wiwis-kohle.de/de/1.html">A. Unvereinbarkeit mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien</a></h3>
<h4>Geringere Vollaststundenzahl verursacht höhere Betriebskosten</h4>
<h4>„Merit Order“-Effekt verdrängt ineffiziente Kohle und verhindert Strompreisanstieg</h4>
<h3><a title="Verteuerung der Kohlekraft" href="http://www.wiwis-kohle.de/de/zertifikatspreise-und-brennstoffkosten.html">B. Verteuerung der Kohlekraft aufgrund höherer Betriebskosten</a></h3>
<h4>Verteuerung aufgrund höherer Brennstoffpreise</h4>
<h4>Verteuerung aufgrund höherer Zertifikatspreise</h4>
<h3><a title="Zukunftsoption CCS?" href="http://www.wiwis-kohle.de/de/ungewiss-teuer.html">C. CCS als Bislang ungewisse und teure Zukunftsoption</a></h3>
<h4>Investitions- und Stromgestehungskosten</h4>
<h4>Zertifikatspreis zu niedrig, um Kosten zu decken</h4>
<h4>CCS in Konkurrenz mit Erneuerbaren Energien</h4>
<h3><a title="Literatur" href="http://www.wiwis-kohle.de/de/liste.html">Literatur</a></h3>
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		<title>Schweizer Kohlebrief</title>
		<link>http://www.wiwis-kohle.de/de/schweizer-kohlebrief.html</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 08:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiwis-kohle.de/?p=842</guid>
		<description><![CDATA[Schweizer Kohlebrief Offener Brief an die Repower AG und die SN Energie AG zur Beteiligung an Kohlekraftwerksprojekten im Ausland, August 2011 Auf Initiative des FÖS kritisieren 24 renommierte Schweizer Ökonomen und Wissenschaftler in einem offenen Brief die Kohlekraftwerks-Pläne der Stromkonzerne Repower (GR) und SN Energie (SG). Den Brief im PDF-Format können Sie hier herunterladen Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #333399;">Schweizer Kohlebrief</span></h2>
<h3>Offener Brief an die Repower AG und die SN Energie AG<br />
zur Beteiligung an Kohlekraftwerksprojekten im Ausland, August 2011<em> </em></h3>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><em><span style="color: #000000;">Auf Initiative des FÖS kritisieren 24 renommierte Schweizer Ökonomen und Wissenschaftler in einem offenen Brief die Kohlekraftwerks-Pläne der Stromkonzerne Repower (GR) und SN Energie (SG).</span></em></span></p>
<h3 style="text-align: right;">Den Brief im PDF-Format können Sie <a href="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2011/08/2011-08-Offener-Brief-Kohlekraft.pdf" target="_blank">hier</a> herunterladen<br />
Die Medienmitteilung von WWF und Greenpeace Schweiz finden Sie <a href="http://www.wwf.ch/de/newsundservice/news/news/?1443/Wissenschaft-warnt-Schweizer-Stromkonzerne" target="_blank">hier</a></h3>
<p>Kraftwerksbetreiber sehen sich zunehmend schwierigeren Investitionsentscheidungen ausgesetzt. Während die Planung von Grosskraftwerken ein langfristig stabiles Investitionsklima erfordert, verursachen sich ändernde politische und marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen Unsicherheiten über die zu erwartenden Kosten und Erlöse verschiedener Stromerzeugungstechnologien. Dies betrifft insbesondere Kohlekraftwerke, die nicht nur aufgrund ihrer Klima- und Umweltwirkung in der Kritik stehen, sondern für die sich im Vergleich zu flexibleren und klimafreundlicheren Energiequellen zukünftig ebenfalls schlechtere ökonomische Bedingungen abzeichnen.</p>
<p><strong>Mit dieser Erklärung möchten die Unterzeichner/innen die wirtschaftlichen Perspektiven der Stromgewinnung aus Kohle aufzeigen und vor dem Investitionsrisiko neuer Kohlekraftwerke warnen.</strong></p>
<h3></h3>
<h3>Klimarisiko Kohlekraft</h3>
<p style="text-align: left;">Kohlekraftwerke sind die klimaschädlichste Art der Stromerzeugung. Allein die Emissionen der geplanten Kohlekraftwerke im deutschen Brunsbüttel und im italienischen Saline Joniche entsprechen mit etwa 17,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr rund 40 Prozent des gesamten inländischen schweizer CO2-Ausstosses. Aufgrund der langen Regelbetriebsdauer von über 40 Jahren werden die heutigen Investitionsentscheidungen den Energiemix der Zukunft über viele Jahrzehnte strukturell festlegen. Mit Ihren Auslandsinvestitionen in die Kohleverstromung verhindern sie den schnellen Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung.</p>
<h3>Kosten von CO2-Emissionsrechten</h3>
<p style="text-align: left;">Ein wichtiger Wirtschaftlichkeitsfaktor für die Stromerzeugung mit Kohle sind die Kosten für CO2- Emissionsrechte im Rahmen des europäischen Emissionshandels. Da die EU beschlossen hat, die erlaubte Menge an Emissionsrechten schrittweise abzusenken und ab 2013 die unentgeltliche Zuteilung der Zertifikate für Energieerzeuger abzuschaffen, müssen sich auch die Betreiber von Kohlekraftwerken auf Mehrkosten einstellen. Die zukünftigen Marktpreise lassen sich kaum belastbar abschätzen, da sie einer Reihe von langfristig unsicheren Rahmenbedingungen unterliegen.</p>
<p style="text-align: left;">Mit steigenden Kosten für CO2-Emissionsrechte können sich Kohlekraftwerke immer seltener gegen weniger CO2-intensive Energieträger – wie erneuerbare Energien und Erdgas – behaupten. Nur bei einer hohen Auslastung von mehr als 5000 bis 6000 Stunden erreichen Kohlekraftwerke dann noch einen Kostenvorteil gegenüber konkurrierenden Gaskraftwerken. Auch die vieldiskutierte Möglichkeit der CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS), mit der CO2- Emissionen zu etwa 70 bis 80% vermieden werden können, ist kaum als Lösung für heute gebaute Kraftwerke zu betrachten. Derzeit ist noch völlig offen, mit welchen Zusatzkosten CCS in grosstechnischem Massstab realisiert werden kann und ob hinreichend Akzeptanz in der Bevölkerung für die Speicherung des abgetrennten CO2 zu finden sein wird.</p>
<h3>Kapitalkosten</h3>
<p style="text-align: left;">Investitionen in kohlegefeuerte thermische Kraftwerke zur Stromerzeugung zeichnen sich durch hohe Kapitalkosten aus, die häufig über eine Fremdfinanzierung wie z.B. durch Banken gedeckt werden. Die zunehmend unsichere Rentabilität mit den möglichen Nachrüstauflagen von CCS spiegelt sich auch in den Kapitalkosten wider: Finanzinstitute verlangen im Vergleich zu früheren Kraftwerksprojekten höhere Zinsen oder ziehen sich ganz aus der Finanzierung von Kohlekraftwerken zurück, so dass neben den variablen Kosten auch die Kapitalkosten des Kraftwerkbetriebs höher sind.</p>
<h3>Unsichere Ertragsaussichten</h3>
<p style="text-align: left;">Die genannten Rahmenbedingungen verteuern den Betrieb von Kohlekraftwerken. Kraftwerksinvestitionen sind nur so lange vorteilhaft, wie die durchschnittlich erzielbaren Erlöse für den erzeugten Strom über den durchschnittlichen Produktionskosten (inkl. Investitionskosten) liegen. Um also die höheren Brennstoff-, CO2- und Kapitalkosten decken zu können, sind eine hohe Auslastung der Kraftwerke über die gesamte Lebensdauer und/oder höhere Strompreise<br />
erforderlich.</p>
<p style="text-align: left;">Doch gerade diese hohen Jahresbetriebsstunden können nicht langfristig vorausgesetzt werden. Aufgrund des bevorzugten Netzzugangs der erneuerbaren Energien in Deutschland werden die Einsatzmöglichkeiten von Grundlastkraftwerken in Zukunft deutlich eingeschränkt. Vor allem die wachsende Menge von Stromerzeugung durch Windkraft erfordert eine Flexibilisierung des übrigen Kraftwerkparks, der sich an die schwankenden Einspeisemengen der Erneuerbaren anpassen muss. Die typischerweise auf Grundlastbetrieb ausgerichteten Kohlekraftwerke sind jedoch zu schwerfällig, um flexibel genug auf die schwankende Nachfrage reagieren zu können. Insgesamt sind somit trotz Atomausstieg in Deutschland eher ein Überangebot an Grundlastkraftwerken und Unterauslastungen von Kohlekraftwerken zu erwarten. Dass die Strompreise über einen langen Zeitraum ausreichend hoch sein werden, um die genannten Kostenrisiken auch mit geringeren Einsatzzeiten der Kraftwerke ausgleichen zu können, ist mehr als fragwürdig.</p>
<p style="text-align: left;">Auch alternative Vertriebsstrategien, wie die mögliche „Veredelung“ des Kohlestroms mithilfe von Pumpspeicherkraftwerken, sind wirtschaftlich höchst riskant. Nur eine ausreichende Preisdifferenz zwischen dem eingesetzten Grundlaststrom und dem produzierten Strom zu Spitzenlastzeiten kann die Transportkosten und Wirkungsgradverluste der Pumpstromspeicherung auffangen. Mit zunehmender Liberalisierung der Strommärkte, Überkapazitäten an Grundlastkraftwerken, Strategien zur Anpassung der Stromnachfrage und dem Zubau von flexibleren Gaskraftwerken zeichnen sind jedoch immer kleinere Preisspannen ab. Während im Jahr 2008 noch Spitzenpreise an der deutschen Strombörse von bis zu 160 Euro je Megawattstunde zu beobachten waren, lag der höchste Marktpreis im Jahr 2010 nur noch bei rund 80 Euro.</p>
<p style="text-align: left;">Zusammengenommen stellt die Unsicherheit über zukünftige Kosten und Erlöse ein gravierendes Risiko für die Rentabilität von neuen Kohlekraftwerken dar. <strong>Der Bau und Betrieb von Kohlekraftwerken ist somit nicht nur aus umwelt- und klimapolitischer Sicht kontraproduktiv, sondern auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen zweifelhaft. Die UnterzeichnerInnen dieser Erklärung raten daher der Repower AG und der SN Energie AG dringend von einer Investition in neue Kohlekraftwerke ab.</strong></p>
<h2 style="text-align: left;">UnterzeichnerInnen</h2>
<ol>
<li><strong>Dr. Irene Aegerter</strong>, Vize-Präsidentin Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften</li>
<li><strong>Prof. Dr. Andrea Baranzini</strong>, Haute École de Gestion Genève</li>
<li><strong>Prof. Dr. Thomas Beschorner</strong>, Institut für Wirtschaftsethik, Universität St.Gallen</li>
<li><strong>Prof. Dr. Lucas Bretschger</strong>, Center of Economic Research, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich</li>
<li><strong>Prof. Dr. Stephanie Engel</strong>, Institut für Umweltentscheidungen, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich</li>
<li><strong>Prof. Dr. Jürg Fuhrer</strong>, Leitung der Gruppe Lufthygiene/Klima, Agroscope Reckenholz-Tänikon Research Station ART</li>
<li><strong>Dr. Justus Gallati</strong>, Institut für Betriebs- und Regionalökonomie, Hochschule Luzern Wirtschaft</li>
<li><strong>Prof. Dr. Martin Grosjean</strong>, Geographisches Institut der Universität Bern</li>
<li><strong>Prof. Nicolas Gruber</strong>, Institut für Biogeochemie und Schadstoffdynamik, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich</li>
<li><strong>Prof. Dr. Heinz Gutscher</strong>, Professor für Sozialpsychologie, Präsident ProClim (Forum for Climate and Global Change), Swiss Academy of Sciences</li>
<li><strong>Dr. Rolf Hügli</strong>, Generalsekretär der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften SATW</li>
<li><strong>Dr. Rolf Iten</strong>, Geschäftsleiter INFRAS</li>
<li><strong>Prof. (em.) Dr.-Ing. Eberhard Jochem</strong>, CEPE (Centre for Energy Policy and Economics), Eidgenössische Technische Hochschule Zürich</li>
<li><strong>Prof. Dr. Gebhard Kirchgässner</strong>, Schweizerisches Institut für Aussenwirtschaft und Angewandte Wirtschaftsforschung, Universität St. Gallen</li>
<li><strong>Roger Nordmann</strong>, Nationalrat, Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie, Lausanne</li>
<li><strong>Prof. Dr. Thomas Nussbaumer</strong>, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich und Hochschule Luzern, Inhaber von Verenum (Ingenieurbüro für Verfahrens-, Energie- und Umwelttechnik)</li>
<li><strong>Prof. Dr. Thomas Peter</strong>, Institut für Atmosphäre und Klima, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich</li>
<li><strong>Dr. Rudolf Rechsteiner</strong>, selbständiger Wissenschaftler, Publizist und Inhaber des Beratungsunternehmens re-solution.ch</li>
<li><strong>Dr. Christoph Ritz</strong>, Geschäftsleiter ProClim (Forum for Climate and Global Change), Swiss Academy of Sciences</li>
<li><strong>Prof. Dr. Sergio Rossi</strong>, Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomie und monetäre Ökonomie, Universität Freiburg (Schweiz)</li>
<li><strong>Prof. Dr. Roland Scholz</strong>, Institute for Environmental Decisions, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich</li>
<li><strong>Prof. Dr. Philippe Thalmann</strong>, Research Group on the Economics and Management of the Environment, École Polytechnique Fédérale de Lausanne</li>
<li><strong>Dr. Frank Vöhringer</strong>, École Polytechnique Fédérale de Lausanne, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Econability</li>
<li><strong>Prof. Dr. Andreas Zuberbühler</strong>, Präsident des Wissenschaftlichen Beirats Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften</li>
</ol>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">ERKLÄRUNG ZUR WIRTSCHAFTLICHKEIT UND<br />
KLIMAVERTRÄGLICHKEIT VON NEUEN KOHLEKRAFTWERKEN</div>
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		<title>Presseecho</title>
		<link>http://www.wiwis-kohle.de/de/261.html</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 17:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseecho ARD-Hauptstadtstudio Hörfunk vom 17.09.09 &#8220;Wissenschaftler warnen vor neuen Kohlekraftwerken&#8221; Deutschlandfunk vom 17.09.09  &#8220;Klare Absage an Kohlekraftwerke &#8211; Wirtschaftswissenschaftler sprechen sich für Ökostrom aus&#8221; Financial Times Deutschland vom 17.09.09 &#8220;Öko-Forscher gegen neue Atom- und Kohlekraftwerke&#8221; Focus Online vom 17.09.09 &#8220;Öko-Forscher gegen neue Atom- und Kohlekraftwerke&#8221; Der Tagesspiegel vom 18.09.09 &#8220;Wissenschaftler gegen Kohlekraft&#8221; Neues Deutschland vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #333399;">Presseecho</span></h2>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>ARD-Hauptstadtstudio Hörfunk </strong>vom 17.09.09<a title="ARD-Haupstadtstudio 17.09." href="http://newspool.ard-hauptstadtstudio.de/beitrag_refresh.asp?Refnr=21073" target="_blank"> &#8220;Wissenschaftler warnen vor neuen Kohlekraftwerken&#8221;</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Deutschlandfunk</strong> vom 17.09.09  <a title="Deutschlandfunk 17.09." href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1035632/" target="_blank">&#8220;Klare Absage an Kohlekraftwerke &#8211; Wirtschaftswissenschaftler sprechen sich für Ökostrom aus&#8221;</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Financial Times Deutschland </strong>vom 17.09.09 <a title="FTD 17.09." href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:oeko-forscher-gegen-neue-atom-und-kohlekraftwerke/50011453.html" target="_blank">&#8220;Öko-Forscher gegen neue Atom- und Kohlekraftwerke&#8221;</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Focus Online </strong>vom 17.09.09 <a title="Focus 17.09." href="http://www.focus.de/politik/deutschland/atom-oeko-forscher-gegen-neue-atom-und-kohlekraftwerke_aid_436564.html" target="_blank">&#8220;Öko-Forscher gegen neue Atom- und Kohlekraftwerke&#8221;</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Der Tagesspiegel </strong>vom 18.09.09 <a title="Tagesspiegel 18.09." href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/art271,2902443" target="_blank">&#8220;Wissenschaftler gegen Kohlekraft&#8221;</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Neues Deutschland </strong>vom 18.09.09 <a title="Neues Deutschland 18.09." href="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/Neues-Deutschland.pdf" target="_blank">&#8220;Risiko Kohlekraftwerk &#8211; Wissenschaftler: Klima- und Investitionsgefahr&#8221;</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Spiegel TV online </strong>vom 18.09.09 <a title="Spiegelt TV 18.09." href="http://www.spiegel.de/video/video-1022391.html" target="_blank">&#8220;Atomkraft &#8211; &#8220;Jein&#8221;-vielleicht? Der Wahlkampf und die Energiedebatte&#8221;</a> (Videobeitrag) <strong> </strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>taz</strong> vom 18.09.09 <a title="TAZ 18.09." href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=sw&amp;dig=2009%2F09%2F18%2Fa0021&amp;cHash=f0e90a2eb9" target="_blank">&#8220;Zu schmutzig und zu teuer &#8211; Wirtschaftswissenschaftler sprechen sich gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke aus&#8221;</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Handelsblatt </strong>vom 21.09.09 <a title="Handelsblatt 21.09." href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/versorger-kaempfen-an-zwei-fronten;2459012" target="_blank">&#8220;Versorger kämpfen an zwei Fronten&#8221;</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Renews </strong>09/2009, Agentur für Erneuerbare Energien <a title="Renews 9/09" href="http://www.unendlich-viel-energie.de/fileadmin/content/Service/Renews/AEE_ReNewsSept2009.pdf" target="_blank">&#8220;Neue Kohlekraftwerke drohen zu Investitionsruinen zu werden&#8221;</a></p>
<h4><strong>ähnliche Beiträge: </strong></h4>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.alsfelder-allgemeine.de/index.php?Oeko-Forscher-gegen-neue-Atom-und-Kohlekraftwerke-&amp;arid=131378&amp;regid=2&amp;puid=1&amp;pageid=10" target="_blank">Alsfelder Allgemeine</a>,<strong> </strong><a href="http://www.arcor.de/content/mobil/aktuell/72045895,1,artikel,C396ko-Forscher%2Bgegen%2Bneue%2BAtom-%2Bund%2BKohlekraftwerke.html" target="_blank">arcor.de</a>,<strong> </strong><a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-Oeko-Forscher-gegen-neue-Atom-und-Kohlekraftwerke-_arid,1883160_regid,2_puid,2_pageid,4290.html" target="_blank">Augsburger Allgemeine</a>, <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/detail_dpa_22420336.php" target="_blank">Berliner Zeitung</a>, <a href="http://www.co2-handel.de/article340_12493.html" target="_blank">co2-handel.de</a>, <a href="http://www.contratom.de/news/newsanzeige.php?newsid=17573" target="_blank">contraatom.de</a>, <a href="http://www.da-imnetz.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/oeko-forscher-gegen-neue-atom-kohlekraftwerke-470010.html" target="_blank">DA im Netz</a>,  <a href="http://www.dailygreen.de/2009/09/19/wirtschaftswissenschaftler-fur-oko-strom-2313.html" target="_blank">dailygreen</a>, <a href="http://www.der-bote.de/artikel.asp?art=1088286&amp;kat=3&amp;man=11" target="_blank">der Bote</a>, <a href="http://www.energieversorgung-sehnde.de/Framework.aspx?id=664&amp;ch=1" target="_blank">energieversorgung-sehnde</a>, <a title="Gießener Allgemeine" href="http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Oeko-Forscher-gegen-neue-Atom-und-Kohlekraftwerke-_arid,131378_regid,1_puid,1_pageid,10.html" target="_blank">Gießender Allgemeine</a>, <a href="http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=61693&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=23&amp;cHash=369350b903" target="_blank">greenpeace-magazin</a>, <a href="http://www.klimaktiv.de/article153_8771.html" target="_blank">klimaaktiv.de</a>, <a title="Kreiszeitung 17.9." href="http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/oeko-forscher-gegen-neue-atom-kohlekraftwerke-470010.html" target="_blank">Kreiszeitung</a>, <a href="http://www.localxxl.com/de/lokal_nachrichten/krefeld/wirtschaftswissenschaftler-innen-warnen-vor-dem-finanz-und-klimarisiko-neuer-kohlekraftwerke-in-deutschland-1253218938/" target="_blank"> localxxl</a>, <a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/oeko-forscher-gegen-neue-atom-kohlekraftwerke-470010.html" target="_blank">merkur-online</a>, <a href="http://www.newstin.de/rel/de/de-010-004434993" target="_blank">newstin</a>, <a href="http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1088286&amp;kat=3" target="_blank">nn-online.de</a>,<strong> </strong><a href="http://nuv-online.de/?p=766" target="_blank">nuv-online</a>, <a href="http://www.op-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/oeko-forscher-gegen-neue-atom-kohlekraftwerke-470010.html" target="_blank">op-online</a>, <a href="http://www.ovb-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/oeko-forscher-gegen-neue-atom-kohlekraftwerke-470010.html" target="_blank">ovb-online</a>,<strong> </strong><a href="http://www.pfaelzischer-merkur.de/deutschland_welt/politik/art27513,3036640" target="_blank">Pfälzischer Merkur</a>,<strong> </strong><a href="http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/agrar_news_themen.php?SITEID=1140008702&amp;Fu1=1253204865&amp;Fu1Ba=1140008702&amp;WEITER=99&amp;MEHR=99" target="_blank">proplanta.de</a>,<strong> </strong><a href="http://www.umweltruf.de/news/111/news0.php3?nummer=30038" target="_blank">umweltruf.de</a>, <a href="http://www.schattenblick.de/infopool/umwelt/industri/uine1326.html" target="_blank">schattenblick</a>, <a href="http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=79040&amp;artId=14250304&amp;offset=9" target="_blank">Schwarzwälder Bote</a>, <a href="http://www.toptarif.de/news/energie/18092009-atom-und-kohlekraftwerke-ernten-erneut-kritik-von-oeko-forschern" target="_blank">toptarif.de</a>, <a href="http://www.tz-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/oeko-forscher-gegen-neue-atom-kohlekraftwerke-470010.html" target="_blank">tz-online</a>, <a href="http://nachhaltigeswirtschaften.blog.de/2009/09/02/erklaerung-neubau-kohlekraftwerken-foes-6873474/" target="_blank">webbblock &#8220;Nachhaltiges Wirtschaften&#8221;</a>, <a href="http://www.weser-kurier.de/Artikel/News/Politik/Inland/35184/Oeko-Forscher+gegen+neue+Atom-+und+Kohlekraftwerke.html" target="_blank">Weser Kurier</a>, <a href="http://www.wetterauer-zeitung.de/index.php?Oeko-Forscher-gegen-neue-Atom-und-Kohlekraftwerke-&amp;arid=131378&amp;regid=3&amp;puid=1&amp;pageid=10" target="_blank">Wetterauer Zeitung</a>, <a href="http://www.wir-klimaretter.de/content/view/3850/256/" target="_blank">wir-klimaretter.de</a>, <a href="http://www.wirtschaft.nrw.de/2000/dpa_uebersicht/2009-09-17_1728_/index.php" target="_blank">wirtschaft.nrw</a>, <a title="verivox" href="http://www.verivox.de/nachrichten/forscher-warnen-vor-neubau-von-kohle-und-atomkraftwerken-46031.aspx" target="_blank">verivox.de</a></p>
<h4>Die Erklärung wurde am 17.09. im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Lesen Sie <a title="PM Wiwis gegen Kohle" href="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/2009-09-PM-WiWis-gegen-Kohle-final.pdf" target="_blank">hier</a> die Pressemitteilung.</h4>
<h3><img title="FOES PK 17.09." src="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/PK17.09.b.jpg" alt="FOES PK 17.09.09" width="596" height="275" /></h3>
<p>Stellvertretend für die zahlreichen Unterzeichner/innen stellten Prof. Dr. Martin Jänicke (FU Berlin), Prof. Dr. Holger Rogall (HWR Berlin), Diplom-Volkswirt Kai Schlegelmilch (FÖS), Diplom-Volkswirt Martin Cames (Öko-Institut) und Dr. Hans-Joachim Ziesing (Berliner Klimaschutzrat) (v.l.n.r) die Hauptargumente der Erklärung vor.</p>
<p style="text-align: right;">Die zugehörige ppt-Präsentation können Sie <a title="FÖS ppt wiwis gegen Kohle 17.09.09" href="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/2009-09-17-WiWiErklaerung_Kohle_final.pdf" target="_blank">hier</a> herunterladen.</p>
<p style="text-align: left;">___________________________________________________________________________________________</p>
<h4><img title="audio" src="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/audio-150x150.jpg" alt="audio" width="35" height="35" /></h4>
<h4>Hören Sie dazu auch</h4>
<p style="padding-left: 60px;">den Audio-Kurzbeitrag des Deutschlandfunk <a title="DLF Beitrag 17.09." href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1035632/" target="_blank">&#8220;Wissenschaftler sprechen sich gegen neue Kohlekraftwerke aus&#8221;</a>, als <a title="DLR 17.9. 11:35" href="http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&amp;broadcast=57971&amp;playtime=1253180762&amp;fileid=9c980062&amp;/" target="_blank">Flash</a> oder hier zum <a href="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/DLF_wiwis_kohle_17.09..mp3">Download</a> als mp3.</p>
<p style="padding-left: 60px;">den Audio-Kurzbeitrag des ARD-Hauptstadtstudios <a title="ARD-Haupstadtstudio Hörfunk" href="http://newspool.ard-hauptstadtstudio.de/beitrag_refresh.asp?Refnr=21073" target="_blank">&#8220;Wissenschaftler warnen vor neuen Kohlekraftwerken&#8221;</a>, hier zum <a href="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/ARD-Kohlekraftwerke.WAV" target="_blank">Download</a> als wav.</p>
<p style="padding-left: 30px;">
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		<title>Ich will mitmachen!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 11:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie möchten diese Erklärung ebenfalls mit Ihrem Namen unterstützen? Hier haben Sie die Gelegenheit dazu! Bitte füllen Sie das folgende Kontaktformular aus oder senden eine Mail mit den entsprechenden Angaben an swantje.kuechler@foes.de. Bitte vergessen Sie nicht, auch Ihren Ausbildungshintergrund bzw. Ihren Titel anzugeben. Leiten Sie diesen Aufruf gerne auch an interessierte Kolleginnen und Kollegen, Freunde oder [...]]]></description>
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<p>Hier haben Sie die Gelegenheit dazu! Bitte füllen Sie das folgende Kontaktformular aus oder senden eine Mail mit den entsprechenden Angaben an <a href="mailto:swantje.kuechler@foes.de">swantje.kuechler@foes.de</a>. Bitte vergessen Sie nicht, auch Ihren Ausbildungshintergrund bzw. Ihren Titel anzugeben. Leiten Sie diesen Aufruf gerne auch an interessierte Kolleginnen und Kollegen, Freunde oder Bekannte weiter.</p>
<p>Vielen Dank!</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Downloads &amp; Studien</title>
		<link>http://www.wiwis-kohle.de/de/wirtschaftlichkeit-kohlekraft.html</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 20:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Downloads &#38; Studien Wirtschaftswissenschaftler/innen-Erklärung zum Neubau von Kohlekraftwerken PDF Hintergrundpapier zur Wirtschaftswissenschaftler/innen-Erklärung PDF ___________________________________________________________________ Wirtschaftlichkeit von Kohlekraftwerken Bode (2009): &#8220;Zur Bedeutung des geplanten Steinkohlekraftwerks in Lubmin und möglicher Alternativen für Klimaschutz und Strompreise in Mecklenburg-Vorpommern&#8221;. Arrhenius Institut für Energie- und Klimapolitik (Hamburg), Mai 2009. Groscurth / Bode (2009): &#8220;Anreize für Investitionen in konventionelle Kraftwerke – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #333399;">Downloads &amp; Studien</span></h2>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Wirtschaftswissenschaftler/innen-Erklärung zum Neubau von Kohlekraftwerken <a title="Wirtschaftswissenschaftler-Erklärung Kohle" href="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/WirtschaftswissenschaftlerInnen_Erklaerung_Kohlekraft1.pdf" target="_blank">PDF</a></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Hintergrundpapier zur Wirtschaftswissenschaftler/innen-Erklärung <a title="Hintergrundpapier Kohlekraft" href="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/FOES_Hintergrund_Kohlekraftwerke.pdf" target="_blank">PDF</a></strong></p>
<h4>___________________________________________________________________</h4>
<p><strong>Wirtschaftlichkeit von Kohlekraftwerken</strong></p>
<ul>
<li>Bode (2009): <a title="Bode 2009" href="http://www.arrhenius.de/uploads/media/arrhenius_Energiestandort_Greifswald_Mai2009.pdf" target="_blank">&#8220;Zur Bedeutung des geplanten Steinkohlekraftwerks in Lubmin und möglicher Alternativen für Klimaschutz und Strompreise in Mecklenburg-Vorpommern&#8221;</a>. Arrhenius Institut für Energie- und Klimapolitik (Hamburg), Mai 2009.</li>
<li>Groscurth / Bode (2009): <a title="Groscurth Bode 2009" href="http://www.arrhenius.de/uploads/media/arrhenius_DP2_Investionen_in_konventionelle_Kraftwerke.pdf" target="_blank">&#8220;Anreize für Investitionen in konventionelle Kraftwerke – Reformbedarf im liberalisierten Strommarkt&#8221;</a>. Arrhenius Institut für Energie- und Klimapolitik (Hamburg), Februar 2009.</li>
<li>Groscurth (2009): <a title="Groscurth 2009" href="http://www.arrhenius.de/uploads/media/arrhenius_Bericht_Kohlekraftwerk_Mainz_Mai2009.pdf" target="_blank">„Projektbericht – Zur Wirtschaftlichkeit von Kohlekraftwerken am Beispiel des geplanten Kohlekraftwerks in Mainz“</a>. Arrhenius Institut für Energie- und Klimapolitik (Hamburg), Mai 2009.</li>
<li>Mühlenhoff (2010): <a href="http://www.unendlich-viel-energie.de/uploads/media/hintergrundinfo_kosten_preise_feb10.pdf" target="_blank">&#8220;Kosten und Preise für Strom &#8211; Fossile, Atomstrom und Erneuerbare Energien im Vergleich&#8221;</a>. Agentur für Erneuerbare Energien (Berlin), Februar 2010.</li>
<li>Nitsche/Ockenfels/Röller/Wiethaus (2010): <a href="http://www.esmt.org/fm/13/ESMT_Final_Report_Electricity_Wholesale_Markets.pdf" target="_blank">&#8220;The Electricity Wholesale Sector &#8211; Market Integration and Competition&#8221;</a>. ESMT Competition Analysis (Berlin), 2010.</li>
<li>PIK/WestLB (2009): <a title="PIK West LB 2009" href="http://www.climate-mainstreaming.net/co2strom.htm" target="_blank">„Deutsche Stromversorger – In der CO<sub>2</sub>-Falle? Ein neues Spiel hat begonnen“</a>. BMU (Berlin), Oktober 2009.</li>
<li>Schumacher / Matthes (2008): <a title="Schumacher Matthes 2008" href="http://www.berlin.de/sen/umwelt/klimaschutz/download/SenGUV_Kraftwerke-Endbericht_2008.pdf" target="_blank">„Aufarbeitung von energiewirtschaftlichen Hintergrunddaten für neue Kraftwerksprojekte“</a>. Öko-Institut (Berlin), März 2008.</li>
<li>Wissel et al. 2008: <a title="Wissel et al 2008" href="http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/arbeitsberichte/Arbeitsbericht_04.pdf" target="_blank">„Stromerzeugungskosten im Vergleich“</a>. IER (Stuttgart), Februar 2008.</li>
</ul>
<p><strong>Energieszenarien für Deutschland</strong></p>
<ul>
<li>Hermann / Loreck (2011): <a href="http://www.oeko.de/oekodoc/1330/2011-447-de.pdf" target="_blank">&#8220;Kurzbewertung: Zur Rolle der Braunkohle in der vorgesehenen „Energiestrategie 2030“ des Landes Brandenburg.&#8221;</a> Öko-Institut (Berlin) im Auftrag der klima-allianz deutschland, Dezember 2012.</li>
<li>Boston Consulting Group (BCG) (2010): <a href="http://www.bcg.com/documents/file51254.pdf" target="_blank">&#8220;Towards a Distributed-Power World. Renewables and Smart Grids Will Reshape the Energy Sector.&#8221;</a> BCG, Juni 2010.</li>
<li>BEE (2009): <a title="BEE 2009" href="http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/studien/2009/090128_BEE-Studie_Branchenprognose_Stromversorgung2020.pdf" target="_blank">„Stromversorgung 2020 – Wege in eine moderne Energiewirtschaft. Ausbauprognose der Erneuerbare-Energien-Branche für den Stromsektor“</a>. BEE (Berlin), Januar 2009.</li>
<li>BEE / IWES (2009):<a title="BEE IWES 2009" href="http://www.bee-ev.de/3:302/Meldungen/2009/Fraunhofer-IWES-Studie-Immer-weniger-Platz-fuer-Grosskraftwerke-durch-Ausbau-Erneuerbarer-Energien.html" target="_blank"> &#8220;Dynamische Simulation der Stromversorgung in Deutschland nach dem BEE-Szenario &#8216;Stromversorgung 2020&#8242; &#8220;</a>. BEE (Berlin), September 2009.</li>
<li>BNE (2011): <a href="http://www.neue-energieanbieter.de/data/uploads/20110907_bne_bet_studie_kapazitaetsmarkt_final.pdf" target="_blank">&#8220;Kapazitätsmarkt. Rahmenbedingungen, Notwendigkeit und Eckpunkte einer Ausgestaltung&#8221;</a>. BNE (Berlin), September 2011.</li>
<li>FfE (2009): <a title="FfE 2009" href="http://www.ffe.de/taetigkeitsfelder/energiebedarfsprognosen-struktur-und-marktanalysen/257" target="_blank">&#8220;Energiezukunft 2050&#8243;</a>. FfE (München), Juli 2009.</li>
<li>Germanwatch (2010): <a href="http://www.germanwatch.org/klima/nes.pdf" target="_blank">&#8220;Welche Energie-Zukunft ist möglich? Ein Vergleich von vier Niedrig-Energie-Szenarien für Deutschland&#8221;</a>, Germanwatch (Berlin), August 2010.</li>
<li>Greenpeace (2010): <a href="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/energie/Studie_Erdgas_-_Bruecke_ins_regenerative_Zeitalter.pdf" target="_blank">&#8220;Erdgas: Die Brücke ins regenerative Zeitalter. Bewertung des Energieträgers Erdgas und seiner Importabhängigkeit.&#8221;</a> August 2010.</li>
<li>Greenpeace (2009): <a title="Greenpeace 2009" href="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/Plan_B_2050_lang.pdf" target="_blank">&#8220;Klimaschutz: Plan B 2050 – Energiekonzept für Deutschland (Langfassung)&#8221;,</a> August 2009.</li>
<li>Hohmeyer, Olav (2010):<a href="http://www.lichtblick.de/uf/Studie_2050_Die_Zukunft_der_Energie.pdf" target="_blank"> &#8220;2050. Die Zukunft der Energie.&#8221;</a>, Universität Flensburg im Auftrag der LichtBlick AG. Flensburg, August 2010.</li>
<li>Matthes / Ziesing (2007): <a title="Matthes Ziesing 2007" href="http://www.oeko.de/oekodoc/722/2008-196-de.pdf?PHPSESSID=9hmemqfgshjmk3ag3f03e60l46" target="_blank">“Die Entwicklung des deutschen Kraftwerksparks und die aktu­elle Debatte um die künftige Strombedarfsdeckung – Ein Diskussionsbeitrag“</a>. Berlin, April 2007.</li>
<li>Matthes et al. (2007): <a title="Matthes et al 2007" href="http://www.arrhenius.de/uploads/media/WWF-DUH-Szenario-01-07-2007.pdf" target="_blank">„Klimaschutz und Stromwirtschaft 2020/2030 – Technologien, Emissionen, Kosten und Wirtschaftlichkeit eines klimafreundlichen Stromerzeugungssystems”</a>. Berlin/Hamburg, Juni 2007.</li>
<li>Nitsch (2008): <a title="Nitsch 2008" href="http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/leitstudie2008.pdf" target="_blank">„Weiterentwicklung der Ausbaustrategie Erneuerbare Energien – Leitstudie 2008“</a>. BMU (Berlin), Oktober 2008.</li>
<li>Nitsch et al.(2010): <a title="Nitsch 2008" href="http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/leitstudie2010_bf.pdf" target="_blank">„Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und global – Leitstudie 2010“</a>. BMU (Berlin), Dezember 2010.</li>
<li>Prognos AG/ EWI/ GWS (2009): <a href="http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/energieszenarien_2010.pdf" target="_blank">&#8220;Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung&#8221;</a>. Studie im Auftrag des BMWi. Basel/ Köln/ Osnabrück, August 2010.</li>
<li>Prognos AG / Öko-Institut / Dr. Hans-Joachim Ziesing (2009): <a title="WWF Szenario 2050" href="http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/Kurzfassung_Modell_Deutschland.pdf" target="_blank">&#8220;Modell Deutschland: Klimaschutz bis 2050 &#8211; Vom Ziel her denken</a>&#8220;. Studie im Auftrag des WWF. WWf Deutschland (Berlin), Oktober 2009.</li>
<li>SRU (2011): <a href="http://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/02_Sondergutachten/2011_Sondergutachten_100Prozent_Erneuerbare.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank">Wege zur 100% erneuerbaren Stromversorgung</a>. Sondergutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), Januar 2011. (ebenfalls erhältlich: <a href="http://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/02_Sondergutachten/2011_Sondergutachten_100Prozent_Erneuerbare_KurzfassungEntscheid.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank">Kurzfassung</a> für Entscheidungsträger)</li>
<li>SRU (2010): <a href="http://www.umweltrat.de/cln_137/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2010_05_Stellung_15_erneuerbareStromversorgung.html" target="_blank">&#8220;100% erneuerbare Stromversorgung bis 2050: klimaverträglich, sicher, bezahlbar&#8221;</a>. Stellungnahme des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU), Mai 2010.</li>
<li>UBA (2011): <a href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4117.pdf" target="_blank">&#8220;Umstrukturierung der Stromversorgung in Deutschland&#8221;</a>. Umweltbundesamt (Dessau-Roßlau), Mai 2011.</li>
<li>UBA (2010): <a href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3997.pdf" target="_blank">&#8220;Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen&#8221;.</a> Umweltbundesamt (Dessau-Roßlau), Juli 2010.</li>
<li>UBA (2009): <a title="UBA 2009" href="http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&amp;Suchwort=3850" target="_blank">&#8220;Klimaschutz und Versorgungssicherheit &#8211; Entwicklung einer nachhaltigen Stromversorgung&#8221;</a>. Umweltbundesamt (Berlin), September 2009.</li>
<li>UBA (2009), Matthes et al.: <a title="UBA 2009" href="http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&amp;Suchwort=3764" target="_blank">&#8220;Politikszenarien für den Klimaschutz V &#8211; auf dem Weg zum Strukturwandel &#8211; Treibhausgas-Emissionsszenarien bis zum Jahr 2030&#8243;</a>. Climate Change Nr. 16/2009. Berlin, Oktober 2009.</li>
<li>VDW (2011), Hennicke et al.:<a href="http://www.vdw-ev.de/images/stories/vdwdokumente/aktuelles/vdw%20materialien%201%202011.pdf" target="_blank"> &#8220;Ambitionierte Ziele &#8211; untaugliche Mittel: Deutsche Energiepolitik am Scheideweg&#8221;</a>. Hintergrundpapier der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler zur Energie- und Klimapolitik in Deutschland.</li>
<li>Zabel, Hans-Ulrich (2009): <a title="Zabel 2009" href="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/Zabel-2009.pdf" target="_blank">&#8220;Nachhaltige Energieversorgung – Kriterien, Bestandteile und Vernetzungen&#8221;</a> (eingereicht bei der Zeitschrift für Umweltpolitik und Umweltrecht).</li>
</ul>
<p><strong>CO<sub>2</sub>-Abscheidung und -Speicherung (CCS)</strong></p>
<ul>
<li>BMWi / BMU / BMBF (2007): <a title="BMWi et al 2007" href="http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/kabinettbericht_ccs.pdf" target="_blank">„Entwicklungsstand und Perspektiven von CCS-Technologien in Deutschland“</a>. Berlin, September 2007.</li>
<li>Greenpeace (2008): <a title="Greenpeace 2008 CCS" href="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/CCS_Studie_False_Hope_2008_d.pdf" target="_blank">&#8220;Falsche Hoffnung &#8211; Warum CO<sub>2</sub>-Abscheidung und Lagerung das Klima niht retten werden&#8221;</a>. Hamburg, Mai 2008.</li>
<li>IEA (2008): <a title="IEA 2008" href="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/IEA-2008-CCS.pdf" target="_blank">„Carbon Capture and Storage – Meeting the Challenge of Climate Change”</a>. International Energy Agency, Oktober 2008.</li>
<li>IEA (2009): <a title="IEA 2009" href="http://www.iea.org/Papers/2009/CCS_Roadmap.pdf" target="_blank">&#8220;Technology Roadmap &#8211; Carbon Capture and Storage&#8221;</a>. International Energy Agency, Oktober 2009.</li>
<li>McKinsey (2008): <a title="McKinsey 2008" href="http://www.mckinsey.com/clientservice/ccsi/pdf/ccs_assessing_the_economics.pdf" target="_blank">„Carbon Capture &amp; Storage: Assessing the Economics”</a>. McKinsey Climate Change Initiative, September 2008.</li>
<li>SRU (2009): <a title="SRU 2009" href="http://www.umweltrat.de/cln_118/sid_30012587BE9461DA2B1F3D2A2CB608C0/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2009_Stellung_Abscheidung_Transport_und_Speicherung_von_Kohlendioxid.html" target="_blank">„Abscheidung, Transport und Speicherung von Kohlendioxid – der Gesetzesentwurf der Bundesregierung im Kontext der Energiedebatte“</a>. Sachverständigenrat für Umweltfragen (Berlin), April 2009.</li>
<li>Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH / BMU (Hrsg.) (2010):<a href="http://www.wupperinst.org/uploads/tx_wiprojekt/RECCSplus_Endbericht.pdf" target="_blank"> &#8220;RECCS plus. Regenerative Energien (RE) im Vergleich mit CO2-Abtrennung und -Speicherung (CCS): Update und Erweiterung der RECCS-Studie&#8221;</a>, Wuppertal, April 2010.</li>
<li>WI / DLR / ZSW / PIK  (2007): <a title="RECCS 2007" href="http://umweltministerium.de/erneuerbare_energien/downloads/doc/38826.php" target="_blank">„RECCS – Strukturell-ökonomisch-ökologischer Vergleich regenerativer Energietechnologien (RE) mit Carbon Capture and Storage (CCS)“</a>. Wuppertal/Stuttgart/Potsdam, Februar 2007.</li>
</ul>
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		<title>Links</title>
		<link>http://www.wiwis-kohle.de/de/gegen-kohle.html</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 19:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Links Sie möchten sich über das Thema Kohlekraft oder über weitere Initiativen gegen neue Kohlekraftwerke informieren? Hier haben wir einige Links für Sie zusammengestellt: Keine Kohle für Kohle Mit einer Online-Unterschriftenaktion fordern unter anderem die Deutsche Umwelthilfe, die Klima-Allianz und Oxfam die am geplanten Kohlekraftwerk in Krefeld beteiligten Stadtwerke auf, ihre Entscheidung zu überdenken und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #333399;">Links</span></h2>
<p><strong>Sie möchten sich über das Thema Kohlekraft oder über weitere Initiativen gegen neue Kohlekraftwerke informieren? Hier haben wir einige Links für Sie zusammengestellt:</strong><a href="http://www.kohle-protest.de" target="_blank"></a></p>
<h3><a href="http://www.campact.de/klima/sn13/signer" target="_blank">Keine Kohle für Kohle</a></h3>
<p>Mit einer Online-Unterschriftenaktion fordern unter anderem die Deutsche Umwelthilfe, die Klima-Allianz und Oxfam die am geplanten Kohlekraftwerk in Krefeld beteiligten Stadtwerke auf, ihre Entscheidung zu überdenken und stattdessen in erneuerbare Energien zu investieren.</p>
<h3><a href="http://www.kohle-protest.de" target="_blank">Kohle-Protest</a></h3>
<p>umfangreiches Informationsportal zum Protest gegen neue Kohlekraftwerke, bietet u.a. gut strukturierte Informationen zum aktuellen Stand der Dinge an den einzelnen Standorten an den geplanten Kraftwerksstandorten (Vorhaben, Planungsstand) sowie zum Protest vor Ort.<br />
Die<strong> interaktive Kohlekarte</strong> bietet einen Überblick über alle geplanten Kraftwerksstandorte und verhinderten Projekte:</p>
<p><a href="http://www.kohle-protest.de/karte/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-444 alignnone" title="Banner-kohle-protest" src="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/Banner-380x120px_04.png" alt="Banner-kohle-protest" width="380" height="120" /></a></p>
<h3><a href="http://www.stadtwerke-kohlefrei.de " target="_blank"><strong>Stadtwerke-Seite</strong></a></h3>
<p>Noch immer wissen viele Menschen nicht, dass ihre Stadt in Kohlekraftwerke investiert und ausstiegswilligen Stadtwerken und Kommunen fehlen die notwendigen Informationen, um dem Klimakiller Kohle auch wirklich den Rücken zu kehren. Mit dem Portal der Klima-Allianz gibt es für Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Städte und Kommunen selbst erstmals die Möglichkeit, sich über beteiligte Stadtwerke, Bürgerinitiativen und Protestaktivitäten umfassend zu informieren.</p>
<p><a href="http://www.stadtwerke-kohlefrei.de" target="_blank"><img class="size-full wp-image-560 alignnone" title="Banner-120x190px_01-1" src="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/Banner-120x190px_01-1.png" alt="Banner-120x190px_01-1" width="190" height="120" /></a></p>
<h3><a title="Wir Klimaretter" href="http://www.wir-klimaretter.de/content/view/21/131/" target="_blank">Wir Klimaretter – Das Online Magazin</a></h3>
<p>umfangreiche Informationen rund um das Thema Kohlekraft und eine Übersicht über Bürgerinitiativen und Umweltverbände, die gegen Kohlekraft aktiv sind.<a title="Klima-Allianz" href="http://www.die-klima-allianz.de/" target="_blank"></a></p>
<h3><a href="http://www.die-klima-allianz.de/" target="_blank">Klima-Allianz</a></h3>
<p>ein Bündnis aus über 90 Organisationen, das sich für konsequenten Klimaschutz einsetzt</p>
<h3><a title="Antikohlekraftbewegung" href="http://www.antikohlekraftbewegung.de/" target="_blank">Antikohlekraftbewegung.de</a></h3>
<p>Internetseite zur Vernetzung der Anti-Kohle-Initiativen<a title="BUND" href="http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/klima_energie/" target="_blank"></a></p>
<h3><a title="BUND" href="http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/klima_energie/" target="_blank">BUND</a></h3>
<p>Informationen und Aktivitäten des BUND zum Thema Klima und Energie<a title="Germanwatch" href="http://www.germanwatch.org/" target="_blank"></a></p>
<h3><a title="Germanwatch" href="http://www.germanwatch.org/" target="_blank">Germanwatch</a></h3>
<p>Informationen zum Thema Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel<a title="WWF" href="http://www.wwf.de/themen/klima-energie/klimakiller-kohle/" target="_blank"></a></p>
<h3><a title="WWF" href="http://www.wwf.de/themen/klima-energie/klimakiller-kohle/" target="_blank">WWF</a></h3>
<p>Informationen zum „Klimakiller Kohle“ der Umweltstiftung WWF<a title="DUH" href="http://www.duh.de/416.html" target="_blank"></a></p>
<h3><a title="DUH" href="http://www.duh.de/416.html" target="_blank">Deutsche Umwelthilfe</a></h3>
<p>aktuelle Übersicht über die geplanten Kohlekraftwerke in Deutschland<a href="http://www.buerger-begehren-klimaschutz.de/" target="_blank"></a></p>
<h3><a href="http://www.buerger-begehren-klimaschutz.de/" target="_blank">Bürger Begehren Klimaschutz</a></h3>
<p>Der BBK initiiert und unterstützt bundesweit lokale Gruppen, die mit direktdemokratischen Mitteln den Klimaschutz fördern wollen<a href="http://www.kontra-kohle-kraftwerk.de" target="_blank"></a></p>
<h3><a href="http://www.kontra-kohle-kraftwerk.de" target="_blank">Bürgerinitiative Kontra Kohle Kraftwerk e.V.</a></h3>
<p>Informative Seite der Bürgerinitiative in Lünen, wo zwei neue Kohlekraftwerke gebaut werden sollen<a href="http://www.oedp.de/themen/umwelt-energie/links" target="_blank"></a></p>
<h3><a href="http://www.oedp.de/themen/umwelt-energie/links" target="_blank">ÖDP &#8211; Ökologisch-Demokratische Partei</a></h3>
<p>Die ÖDP stellt eine umfangreiche Linkliste zu Anti-Kohlekraft-Bürgerinitiativen und anderen Energiethemen bereit</p>
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		<title>Literatur</title>
		<link>http://www.wiwis-kohle.de/de/liste.html</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 18:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiwis-kohle.de/?p=142</guid>
		<description><![CDATA[Literatur BEE 2009, Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.: „Stromversorgung 2020 – Wege in eine moderne Energiewirtschaft. Ausbauprognose der Erneuerbare-Energien-Branche für den Stromsektor“. Berlin, Januar 2009. BDEW 2008, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft: Brutto-Stromerzeugung 2008 nach Energieträgern in Deutschland. Erhältlich unter http://www.bdew.de/bdew.nsf/id/DE_Brutto-Stromerzeugung_2007_nach_Energietraegern_in_Deutschland?open&#38;l=DE&#38;ccm=450040020 BMWi 2009, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: „Antwort auf die kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #333399;">Literatur</span></h2>
<p>BEE 2009, Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.: „Stromversorgung 2020 – Wege in eine moderne Energiewirtschaft. Ausbauprognose der Erneuerbare-Energien-Branche für den Stromsektor“. Berlin, Januar 2009.</p>
<p>BDEW 2008, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft: Brutto-Stromerzeugung 2008 nach Energieträgern in Deutschland. Erhältlich unter <a href="http://www.bdew.de/bdew.nsf/id/DE_Brutto-Stromerzeugung_2007_nach_Energietraegern_in_Deutschland?open&amp;l=DE&amp;ccm=450040020" target="_blank">http://www.bdew.de/bdew.nsf/id/DE_Brutto-Stromerzeugung_2007_nach_Energietraegern_in_Deutschland?open&amp;l=DE&amp;ccm=450040020</a></p>
<p>BMWi 2009, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: „Antwort auf die kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen betreffend CO2 Abscheidung und Lagerung“. BT Drucksache 16/12540. Berlin, April 2009.</p>
<p>BMWi et al. 2007, (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie), BMU (Bundesministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit), BMBF (Bundesministerium für Bildung und For­schung): „Entwicklungsstand und Perspektiven von CCS-Technologien in Deutschland“. Gemein­samer Bericht des BMWi, BMU und BMBF für die Bundesregierung.</p>
<p>BUND 2007, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.: „Hamburg-Moorburg: Das Aus für den Klimaschutz? Eine Zusammenfassung der von ifeu und arrhenius erstellten Studie ‚Das Kraft­werk Hamburg-Moorburg und seine Alternativen’“. Berlin, November 2007.</p>
<p>Bundesregierung 2009: „Gesetz zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Speiche­rung von Kohlendioxid“ (Entwurf der Bundesregierung), April 2009.</p>
<p>Bode, S. et al. 2007: „Strategie 2030 – Klimawandel“ (Initiative „Vermögen und Leben in der nächsten Generation“ des HWWI und der Berenberg Bank). Hamburg, Juli 2007.</p>
<p>Bräuninger, M. et al. 2005: „Strategie 2030 – Energierohstoffe“ (Initiative „Vermögen und Leben in der nächsten Generation“ des HWWI und der Berenberg Bank). Hamburg, Juli 2005.</p>
<p>Deutscher Bundestag 2008: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Hans-Josef Fell, Bärbel Höhn, Sylvia Kotting-Uhl, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 16/8554 –Berlin: Deutscher Bundestag. Bundestags­drucksache 16/9032.</p>
<p>EIA 2008, Energy Information Administration: „International Energy Outlook“, Washington D.C..</p>
<p>Europäische Kommission 2006: „European Smartgrids Technology Platform. Vision and Strategy for Europe’s Electricity Networks of the Future“. Europäische Kommission (DG Research / Sustainable Energy Systems), Brüssel 2006.</p>
<p>EWI/Prognos 2005, Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln / Prognos AG: „Ener­giereport IV: Die Entwicklung der Energiemärkte bis zum Jahr 2030 – Energiewirtschaftliche Refe­renzprognose“. Untersuchung im Auftrag des BMWA. Köln/Basel, Mai 2005.</p>
<p>Groscurth, H.-M. 2009: „Projektbericht – Zur Wirtschaftlichkeit von Kohlekraftwerken am Beispiel des geplanten Kohlekraftwerks in Mainz“, Bericht im Auftrag der „Wirtschaftswissenschaftler/innen gegen das Kohlekraftwerk Mainz“. Arrhenius Institut für Energie- und Klimapolitik (Hamburg), Mai 2009.</p>
<p>Großmann, J. 2009: “CCS: ein Muss für den Klimaschutz – eine Chance für Deutschland?” (Rede von Dr. Jürgen Großmann/RWE auf der CCS-Konferenz von IZ-Klima), 23. Januar 2009.</p>
<p>IEA 2007, International Energy Agency: „World Energy Outlook”.</p>
<p>IEA 2008, International Energy Agency: „Carbon Capture and Storage – Meeting the Challenge of Climate Change”.</p>
<p>IPCC 2007, Intergovernmental Panel on Climate Change: „IPPC Fourth Assessment Report – Climate Change 2007”. Genf, 2007.</p>
<p>Krewitt, W. und B. Schlomann 2006: „Externe Kosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Ener­gien im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern“. Gutachten des Fraunhofer In­stituts für System- und Innovationsforschung (ISI) und des Instituts für Technische Thermodynamik, Abteilung Systemanalyse und Technikbewertung (DLR) im Rahmen von Beratungsleistungen für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Karlsruhe/Suttgart, April 2006.</p>
<p>Loreck, C. 2008: „Atomausstieg und Versorgungssicherheit“. Umweltbundesamt (Dessau-Roßlau), März 2008.</p>
<p>Löschel, A. 2009: „Die Zukunft der Kohle in der Stromerzeugung in Deutschland – Eine umweltöko­nomische Betrachtung der öffentlichen Diskussion“. Energiepolitik 1/2009, Arbeitskreis Energiepo­litik (Friedrich-Ebert-Stiftung).</p>
<p>Löschel, A. und U. Moslener 2008: „Handel mit Emissionsrechten und Herkunftsnachweisen in Europa – Das Klima und Energiepaket’“, in: Zeitschrift für Energiewirtschaft (ZfE) 04|2008, S. 248-253.</p>
<p>Matthes, F. und H.-J. Ziesing 2007: “Die Entwicklung des deutschen Kraftwerksparks und die aktu­elle Debatte um die künftige Strombedarfsdeckung – Ein Diskussionsbeitrag“. Berlin, April 2007.  </p>
<p>Matthes, F. und H.-J. Ziesing 2008, “Entwicklung des deutschen Kraftwerksparks und die Deckung des Strombedarfs – Kurzexpertise für den Rat für Nachhaltige Entwicklung“. <a href="http://www.nahchaltigkeitsrat.de/" target="_blank">http://www.nahchaltigkeitsrat.de/</a>, Texte Nr. 26, Oktober 2008.</p>
<p>Matthes, F. et al. 2007: „Klimaschutz und Stromwirtschaft 2020/2030 – Technologien, Emissionen, Kosten und Wirtschaftlichkeit eines klimafreundlichen Stromerzeugungssystems”. Endbericht des Öko-Institut und des Arrhenius-Institut im Auftrag von Umweltstiftung, WWF Deutschland und DUH. Berlin/Hamburg, Juni 2007.</p>
<p>Matthes, F. et al. 2008: „Energiepreise und Klimaschutz – Wirkung hoher Energieträgerpreise auf die CO2-Emissionsminderung bis 2030“. Climate Change 09/08. Studie von Öko-Institut, Forschungs­zentrum Jülich und DIW Berlin im Auftrag des Umweltbundesamtes. Berlin/Jülich, Mai 2008.</p>
<p>May, F. et al. 2005: „How much CO2 can be stored in Deep Saline Aquifers in Germany?” In: VGB Power Tech 6/2005, S. 32-37.</p>
<p>McKinsey 2008: „Carbon Capture &amp; Storage: Assessing the Economics”. McKinsey Climate Change Initiative, September 2008.</p>
<p>McKinsey/BDI 2007, “Kosten und Potenziale der Vermeidung von Treibhausgasemissionen in Deutsch­­land“. Studie im Auftrag von „BDI initiativ – Wirtschaft für Klimaschutz“, September 2007.</p>
<p>MIT 2007, Massachusetts Institute of Technology: “The Future Role of Coal – Options for a Carbon-constrained World”, Cambridge.</p>
<p>NABU 2008, Naturschutzbund Deutschland e.V.: „Grundsatzprogramm Energie: Leitlinien für klima­verträgliche Energiewende – Globalem Klimaschutz gerecht werden und biologische Vielfalt wah­ren“. Berlin, Januar 2008.</p>
<p>Nicolosi, M. und M. Fürsch 2009: „The Impact of an increasing share of RES-E on the Conventional Power Market – The Example of Germany“. Erscheint in: ZfE Zeitschrift für Energiewirtschaft (33. JG), Heft 03/2009.</p>
<p>Nitsch, J. 2008: „Weiterentwicklung der Ausbaustrategie Erneuerbare Energien – Leitstudie 2008“, Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Berlin, Oktober 2008.</p>
<p>PIK/WestLB 2009: „Deutsche Stromversorger – In der CO<sub>2</sub>-Falle? Ein neues Spiel hat begonnen“, Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Berlin, Oktober 2008.</p>
<p>Ragden, P. et al. 2006: „Verfahren zur CO-Abscheidung und –Speicherung“, Studie des Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) / der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA-Texte „Climate Change“ 07/06). UBA (Dessau), August 2006.</p>
<p>RETD 2007, Renewable Energy Technology Deployment: “Renewable Energy Costs and Benefits for Society,  RECABS”, Studie von Ea Energy Analyses im Auftrag der IEA.</p>
<p>Schumacher, K. und F. Matthes 2008: „Aufarbeitung von energiewirtschaftlichen Hintergrunddaten für neue Kraftwerksprojekte“. Endbericht für die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz. Öko-Institut (Berlin), März 2008.</p>
<p>Sensfuß, F. und M. Ragwitz 2007: „Analyse des Preiseffektes der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auf die Börsenpreise im deutschen Stromhandel – Analyse für das Jahr 2006“. Gutachten im Rahmen von Beratungsleistungen für das BMU.</p>
<p>SRU 2009a, Sachverständigenrat für Umweltfragen: „Abscheidung, Transport und Speicherung von Kohlendioxid – der Gesetzesentwurf der Bundesregierung im Kontext der Energiedebatte“, Stel­lungnahme Nr. 13. Berlin, April 2009.</p>
<p>SRU 2009b, Sachverständigenrat für Umweltfragen: „Weichenstellungen für eine nach­­haltige Strom­versorgung“, Thesenpapier. Berlin, Mai 2009.</p>
<p>WBGU 2003, Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderungen: „Welt im Wandel – Energie­wende zur Nachhaltigkeit. Zusammenfassung für Entscheidungsträger“.</p>
<p>WI 2009, (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH): „Energiewirtschaftliche, strukturelle und industriepolitische Analyse der Nachrüstung von Kohlekraftwerken mit einer CO2-Rückhaltung in NRW“, Abschlussbericht. Wuppertal, Mai 2009.</p>
<p>WI et al. 2007, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH / DLR-Institut für Technische Thermodynamik / Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung / Potsdam Institut für Klimafolgenforschung: „RECCS – Strukturell-ökonomisch-ökologischer Vergleich regenerativer Energietechnologien (RE) mit Carbon Capture and Storage (CCS)“. Forschungsvorhaben im Auf­trag des BMU. Wuppertal/Stuttgart/Potsdam, Februar 2007.</p>
<p>Wiese, F. 2008, „Auswirkungen der Offshore-Windenergie auf den Betrieb von Kohlekraftwerken in Brunsbüttel“. Diplomarbeit an der FH/Universität Flensburg. Flensburg, Juni 2008.</p>
<p>Wissel, S. et al. 2008, „Stromerzeugungskosten im Vergleich“. Arbeitsbericht Nr. 4, Institut für Ener­giewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart. IER (Stuttgart), Februar 2008.</p>
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		<title>Zukunftsoption CCS?</title>
		<link>http://www.wiwis-kohle.de/de/ungewiss-teuer.html</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 18:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[CCS als bislang ungewisse und teure Zukunftsoption Eine derzeit viel diskutierte Möglichkeit, die CO2-Bilanz der Braun- und Steinkohle zu verbessern und die Kosten für den Kauf von EHS-Zertifikaten größtenteils einzusparen, besteht in der Abscheidung und Speicherung von bei der Verbrennung produziertem CO2 („Carbon Capture and Storage“, CCS). Der Einsatz dieser Technologie im Stromsektor erlaubt unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #333399;">CCS als bislang ungewisse und teure Zukunftsoption</span></h2>
<p>Eine derzeit viel diskutierte Möglichkeit, die CO<sub>2</sub>-Bilanz der Braun- und Steinkohle zu verbessern und die Kosten für den Kauf von EHS-Zertifikaten größtenteils einzusparen, besteht in der Abscheidung und Speicherung von bei der Verbrennung produziertem CO<sub>2 </sub>(„Carbon Capture and Storage“, CCS). Der Einsatz dieser Technologie im Stromsektor erlaubt unter günstigen Bedingun­gen im Jahr 2050 eine jährliche CO<sub>2</sub>-Einsparung von 55 Mio. t (Deutschland) gegenüber dem Alternativszenario ohne CCS, unter der Bedingung dass bis dahin Kraftwerke mit einer Gesamt­leistung von 18 GW mit CCS ausgestattet sind (Nitsch 2008). Die Internationale Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass die durch die CCS-Technologie erreichbaren Einsparungen im globalen Maßstab sogar 9,1 Gt/a<a href="#_ftn1">[1]</a> betragen und damit zu einer Reduktion der heutigen (2005) gesamtgesell­schaftlichen Emissionen bis 2050 um etwa 10% führen können (IEA 2008). CCS ist demnach eine Zukunftsoption, die langfristig grundsätzlich zu einer vergleichsweise klimafreundlichen Kohlen­verstromung beitragen könnte. Allerdings bestehen große Unsicherheiten in Bezug auf die über­haupt vorhandene Speicherkapazität, Kostenentwicklung und ökologische Auswirkungen<a href="#_ftn2">[2]</a> von CCS (vgl. z.B. SRU 2009a). Umfangreiche Lebenszyklusanalysen und Wirtschaftlichkeits­berechnungen (z.B. WI et al. 2007) weisen auf „große technologische und ökonomische Hürden und ein über­schätztes Potenzial“ (Nitsch 2008, S. 57) von CCS hin.</p>
<h3>Investitions- und Stromgestehungskosten</h3>
<p>Nach Angaben der IEA sind die Investitions- und Stromgestehungskosten je nach Verfahren – dies beinhaltet Abscheidung, Transport und Speicherung – bis zu doppelt so hoch wie bei einem moder­nen Kohlekraftwerk ohne CCS (IEA 2007). In Abhängigkeit von Brennstoffpreisszenarien und Betriebsaufnahmezeiten muss von Vermeidungskosten für die ersten Anlagen in Höhe von 60 bis 90 €/t CO2 ausgegangen werden (McKinsey 2008). Erst nach 2030 und einem Zubau von 80 bis 120 CCS-Kraftwerken kommerzieller Größe (rund 100 GW) könnte ein Kostenniveau von 30 bis 45 €/t CO2 erreicht werden. Angesichts stark divergierender Abschätzungen über die Speicherkapazitäten (vgl. BMWi 2009, May et al. 2005, MIT 2007, Ragden et al. 2006, WI 2009) ist jedoch zweifelhaft, ob die Speicherkapazitäten in Europa überhaupt ausreichen, um die Installation allein schon in dieser Größenordung (10-15 Gt<a href="#_ftn3">[3]</a> abgeschiedenes CO<sub>2</sub>) auffangen zu können. Angesichts dessen wird auch der Aufbau einer CO2-Pipeline­infrastruktur für Deutschland mit Kosten im zweistelligen Milliardenbereich<a href="#_ftn4">[4]</a> zu einem ökonomischen Wagnis.</p>
<h3>Zertifikatspreise zu niedrig, um Kosten zu decken</h3>
<p>Die Verhältnismäßigkeit der Kosten wird entscheidend davon abhängen, wie sich der Preis für CO<sub>2</sub>-Zertifikate innerhalb des Emissionshandelssystem entwickeln wird: Kraftwerksbetreiber müssen abwägen, ob sie zukünftig entweder 1. in CCS investieren und damit den Ausstoß von CO<sub>2</sub>-Emissionen weitgehend vermeiden, oder 2. die entsprechend höhere Berechtigungsmenge an Zerti­fikaten erwerben, oder 3. bei Nichtrealisierung der ersten beiden Optionen das Geld alternativ in Energieeffizienz/Nachfragereduktion oder in diejenigen Erneuerbaren Energietechnologien inves­tieren, die bis 2020 voraussichtlich wettbewerbsfähig sind. Ein für CCS „lohnender“ Zertifikats­preis orientiert sich an den Vermeidungskosten und müsste nach Berechnungen verschiedener Finanzinstitute mindestens 30-48 €/t CO<sub>2</sub> betragen (für neue CCS-Anlagen, vgl. McKinsey 2008). Da das Verfahren nach einhelliger Meinung verschiedener Experten frühestens im Jahr 2020 einsatzfähig sein wird, kommt für einen Großteil der geplanten Kraftwerke nur eine Nachrüstung in Frage, die nach heutigen Schätzungen noch deutlich teurer sein wird: Die Vermeidungskosten könnten dann bis zu 86€/t CO2 betragen<a href="#_ftn5">[5]</a>.</p>
<p>Hinzu kommt, dass die CO2-Abspaltung mit signifikanten Wirkungsgradeinbußen einhergeht. Durch den höheren Energieverbrauch, bei gleichzeitigem Anstieg des Brennstoffbedarfs, sinkt das heute erreichte Wirkungsgradniveau von über 45%<a href="#_ftn6">[6]</a> wieder auf den Stand von vor 20-30 Jahren mit damals rund 35% ab (WI et al. 2007, S. 200f.). Eine Nachrüstung ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht nur lohnend, wenn sich der Zertifikatspreis auf einem hohen Niveau von etwa 100 €/t CO2 bewegt (vgl. Matthes/Ziesing 2008). So kann der Emissionshandel nach heutigen Einschätzungen die Wirtschaftlichkeit des CCS-Vorhabens nur zu sehr geringen Teilen sichern und der Sachver­ständigenrat für Umweltfragen (SRU) folgert: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheint CCS aus privatwirtschaftlicher Sicht keine lohnende CO<sub>2</sub>-Vermeidungsstrategie zu sein“ (SRU 2009a, S. 27).</p>
<p>Nach Angaben von McKinsey ist aufgrund der hohen Investitionskosten von Demonstrationspro­jekten und den für die Kostendeckung zu niedrigen Zertifikatspreisen eine zusätzliche öffentliche Finanzierung von 0,5-1,1 Mrd. € für jedes CCS-Projekt notwendig (McKinsey 2008, S. 8). So sind in Deutschland bereits CCS-Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Industrie mit ca. 150 Mio. € staatlich gefördert worden<a href="#_ftn7">[7]</a>. Von europäischer Seite sollen zusätzlich 300 Millionen Zertifi­kate (mit einem geschätzten Gegenwert von 6 Mrd. € Fördersumme)<a href="#_ftn8">[8]</a> aus der Neuanlagenreserve des EHS für Demonstrationsprojekte im Bereich CCS und/oder Erneuerbare Energien bis 2015 bereitgestellt werden<a href="#_ftn9">[9]</a>. Besonders problematisch erscheinen diese hohen öffentlichen Subventionen unter Berücksichtigung der wettbewerblichen Benachteiligung anderer – für eine zukünftig emis­sionsfreie Stromerzeugung notwendige – Klimaschutztechnologien: CCS wird aus Betreibersicht kostengünstiger, obwohl das Potenzial von Emissionsminderungen in den Bereichen Erneuerbare Energien und Steigerung der Energieeffizienz in größerem Umfang und zu geringeren Kosten mög­lich sind<a href="#_ftn10">[10]</a> (vgl. McKinsey/BDI 2007). Die direkte Konkurrenz um Fördermittel wird insbesondere bei der geplanten Subventionierung über die Neuanlagenreserve des EHS (s.o.) deutlich: 300 Milli­onen Zertifikate sollen in Form eines Fonds für „kommerzielle Demonstrationsprojekte“ entweder für CCS oder für „innovative Technologien für Erneuerbare Energien“ ausgegeben werden. Da die Aufteilung nicht eindeutig festgelegt ist und keine Mindestanteile der Zertifikate für Erneuerbare Energien vorgesehen sind, konkurrieren sie direkt mit CCS um finanzielle Unterstützung und ihre Förderung wird durch CCS-Investitionen teilweise ersetzt bzw. verzögert.</p>
<h3>CCS in Konkurrenz mit Erneuerbaren Energien</h3>
<p>Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Kohleverstromung unter Einsatz von CCS ihren Kosten­vorteil gegenüber Erneuerbaren Energien verlieren wird (WI et al. 2007, NABU 2008, WBGU 2003). Die Stromgestehungskosten eines Steinkohle-Dampfkraftwerks betragen im Jahr 2020 unter Einbeziehung der zusätzlichen CCS-Kosten zwischen 5,9 und 6,5 ct/kWh, wobei die Mehrkosten gegenüber dem gleichen Kraftwerkstyp ohne CCS bei etwa 2,5 ct liegen und so den Preis für Kohlestrom fast verdoppeln<a href="#_ftn11">[11]</a> (WI et al. 2007, S. 209). Der ökonomische Vergleich von CCS mit rege­nerativen Energietechnologien im Rahmen des RECCS-Projektes<a href="#_ftn12">[12]</a> verdeutlicht, dass ein reprä­sentativer Mix aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 (frühester Zeitpunkt der kommerziel­len Nutzung von CCS) ebenfalls dieses Kostenniveau erreichen kann: „Schon im Jahr 2020, dem Jahr der voraussichtlich frühesten kommerziellen Verfügbarkeit der CCS-Technologie, dürften eine Reihe von erneuerbaren Energietechnologien zu vergleichbaren oder günstigeren Konditionen Strom anbieten können als dies über fossile Kraftwerke der Fall ist. Längerfristig ist zu erwarten, dass erneuerbare Energien wegen der Unabhängigkeit von Brennstoff­preisschwankungen erheb­liche Vorteile haben“ (WI et al. 2007, S. IV).</p>
<p>Eine mit Blick auf den zukünftigen Energiemix besonders problematische Konkurrenz zwischen CCS und Erneuerbaren Energien ergibt sich – zusätzlich zum Aspekt der finanziellen Förderung – aus den begrenzt verfügbaren unterirdischen Speicherkapazitäten. Die für CCS notwendigen geolo­gischen Formationen im Untergrund können grundsätzlich auch für Geothermieprojekte, als Druckluft- und Gasspeicher oder zur Wärme- und Kältespeicherung genutzt werden (SRU 2009a). Wenngleich eine hinreichend belastbare quantifizierbare Abschätzung des Speicherumfangs und der Nutzungskonflikte bislang nicht vorliegt, kann die unterirdische Lagerung von CO2-Abscheidungen den Ausbau Erneuerbarer Energien beeinträchtigen.</p>
<p>Sollten die aktuellen Forschungen und Pilotprojekte zur CO2-Abscheidung in Zukunft Erfolg versprechende Ergebnisse mit perspektivisch sinkenden Kosten, ökologischer Tragfähigkeit und ausreichender Speicherkapazität hervorbringen und CCS-Kraftwerke auch im Mittellastbetrieb öko­nomisch rentabel betrieben werden können, ist ein späterer Ausbau der CCS-Kohleverstromung zur ergänzenden Strombedarfsdeckung neben den Erneuerbaren Energien angemessen. Werden hin­gegen bereits heute in großem Umfang Kohlekraftwerke mit der vagen Aussicht auf die o.g. positi­ven Ergebnisse und dem darauf basierenden Versprechen einer Nachrüstung von CCS gebaut, ist dies ein nicht akzeptables ökologisches und ökonomisches Risiko.</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Risiko Kohlekraft" href="../klima-und-investitionsrisiko-kohlekraft" target="_self">zurück zur Übersicht &lt;&lt;</a> | <a title="CCS" href="../klima-und-investitionsrisiko-kohlekraft/zukunftsoption-ccs" target="_self"><a title="Literatur" href="http://www.wiwis-kohle.de/klima-und-investitionsrisiko-kohlekraft/literatur" target="_self">&gt;&gt; Literaturliste</a><br />
</a></p>
<p><a name="_ftn1">[1]</a> davon 4,8 GtCO<sub>2</sub> im Energieerzeugungs- und 4,3 GtCO<sub>2</sub> im industriellen Sektor (vgl. IEA 2008 CH1, S. 9).</p>
<p><a name="_ftn2">[2]</a> u.a. das gesundheitliche Risiko durch Leckagen oder Auswirkungen auf das Grundwasser durch die Verdrängung stark salzhaltigen Wassers aus salinen Aquiferen, vgl. SRU 2009a.</p>
<p><a name="_ftn3">[3]</a> Entspricht der erwarteten Menge für 100 CCS-Kraftwerke mit 500 MW elektrischer Leistung, 7000 Volllaststunden, 40 Jahren Betriebsdauer und einer abgeschiedenen CO<sub>2</sub>-Menge von ca. 100-150 Mt je Kraftwerk (je nach Brennstoff und Technologie), vgl. WI 2009, S. 40.</p>
<p><a name="_ftn4">[4]</a> Nach Angaben von RWE könne für 6,5 Mrd. € eine Infrastruktur aufgebaut werden, die jährlich ca. 75 Mt CO<sub>2</sub> transportieren könne (Großmann 2009). Allerdings beträgt die jährlich zu transportierende Menge allein für die ersten 100 CCS-Kraftwerke mehr als 250 Mt (unter der Annahme, dass pro Anlage im Jahr ca. 2,5 Mt CO<sub>2</sub> abgeschieden werden, s.o.).</p>
<p><a name="_ftn5">[5]</a> Die IEA gibt einen Höchstwert von 122 $ pro vermiedener Tonne CO<sub>2</sub>-Emissionen an (IEA 2007, S. 218ff.), der Wert wurde in € umgerechnet (aktueller Wechselkurs 1€ ~1,40 US$).</p>
<p><a name="_ftn6">[6]</a> Dieser Wirkungsgrad entspricht in etwa den Wirkungsgraden der momentan geplanten Kraftwerke, vgl. Löschel 2009, S. 20.</p>
<p><a name="_ftn7">[7]</a> Darunter das Corretec-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums (100 Mio. €, 2004-2008) und das Geotechnologien-Programm des Bundesforschungsministeriums und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (45 Mio. € über einen Zeitraum von drei Jahren), vgl. BMWi et al. 2007, Deutscher Bundestag 2008.</p>
<p><a name="_ftn8">[8]</a> Bei einem Zertifikatspreis von 20 €/t CO<sub>2</sub>.</p>
<p><a name="_ftn9">[9]</a> Nach Art. 10a §8 der Emissionshandelsrichtlinie (2003/87/EC), inkl. Änderung durch die Richtlinie 2009/29/EG vom 23. April 2009.</p>
<p><a name="_ftn10">[10]</a> McKinsey schätzt die Vermeidungskosten von erneuerbaren Energien auf durchschnittlich 32 €/t CO<sub>2 </sub>(mit einem Vermeidungspotential von 34 Mt CO<sub>2</sub>-Emissionen bis 2020), während die Vermeidungskosten von verbesserter Effizienz im Kraftwerksbereich (Nachrüstung) sogar als negativ angenommen werden kann (durch eingesparte Brennstoffkosten, Vermeidungspotential von 1,2 Mt bis 2020). Effizienzmaßnahmen auf Seiten der Energienachfrage (Industrie &gt;20Mt, Gebäude &gt;50Mt) können ebenfalls zu Einsparungen von mehr als 70 Mt CO<sub>2</sub>-Emissionen bis 2020 beitragen, die über den gesamten Zeitraum betrachtet keine zusätzlichen Kosten verursachen.</p>
<p><a name="_ftn11">[11]</a> Ohne Einbeziehung von Kosten für CO<sub>2</sub>-Zertifikate, siehe dazu Abschnitt B. Die Projektionen basieren auf dem Brennstoffpreisszenario des DLR 2005, mit einer vergleichsweise geringen Steigerung der Brennstoffpreise für Steinkohle um knapp 15% (2,12 à 2,42 €/GJ) zwischen 2005 und 2020. Zum isolierten Effekt der Brennstoffpreisentwicklung siehe ebenfalls Anschnitt B.</p>
<p><a name="_ftn12">[12]</a> Gemeinsames Forschungsprojekt von Wuppertal-Institut, DLR, ZSW und PIK im Auftrag des Bundesumweltministeriums: „Strukturell-ökonomisch-ökologischer Vergleich regenerativer Energietechnologien (RE) mit Carbon Capture and Storage (CCS)“, 2007.</p>
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		<title>Ausgangslage</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 18:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgangslage Die erfolgreiche Bekämpfung des Klimawandels ist eine der größten Herausforderungen in den kommenden Jahrzehnten und bringt daher dringenden Handlungsbedarf mit sich. Wiederholt hat der Rat der Europäischen Union das Ziel einer Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur um 2°C gegenüber vorindustriellem Niveau bekräftigt. Nach den Erkenntnissen des 4. Sachverständigenbe­richts des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #333399;">Ausgangslage</span></h2>
<p>Die erfolgreiche Bekämpfung des Klimawandels ist eine der größten Herausforderungen in den kommenden Jahrzehnten und bringt daher dringenden Handlungsbedarf mit sich. Wiederholt hat der Rat der Europäischen Union das Ziel einer Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur um 2°C gegenüber vorindustriellem Niveau bekräftigt. Nach den Erkenntnissen des 4. Sachverständigenbe­richts des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) ist dieses Ziel nur zu erreichen, wenn die Industrieländer die von ihnen verursachten Treibhausgasemissionen im Vergleich zu den Werten von 1990 bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95% reduzieren. Explizites Ziel der Bundesregierung ist bislang zunächst eine Minderung von 40%<a href="#ftn1">[1]</a> bis zum Jahr 2020. Eine grundle­gende Voraussetzung für das Erreichen der Klimaziele ist der Übergang zu einer nachhal­tigen Stromerzeugung, die Treibhausgasemissionen weitestgehend vermeidet (SRU 2009b).</p>
<p>Im deutlichen Widerspruch zu einer solchen <em>„ökologischen industriellen Revolution“</em><a href="#ftn2">[2]</a> steht hingegen der geplante Neubau von 29 konventionellen Stein- und Braunkohlekraftwerken in Deutschland, von denen nur 8 Projekte explizit als Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) vorgesehen sind<a href="#ftn3">[3]</a>. Aufgrund der langen Regelbetriebsdauer kapitalintensiver Kohlekraftwerke von über 40 Jah­ren werden die heutigen Investitionsentscheidungen den Energiemix der Zukunft über viele Jahr­zehnte, mindestens jedoch bis 2050, strukturell festlegen – ein Erreichen der wissenschaftlich für notwendig angesehenen Reduktion bis 2050 ist dann nicht mehr denkbar. In Erwägung der nach­stehenden Gründe stellen wir die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit des Neubaus von Kohle­kraftwerken in Frage. Davon ausgenommen sind moderne Heizkraftwerke mit KWK-Technik, deren Wirtschaftlichkeit durch Wärmeerlöse und den KWK-Bonus in Einzelfällen voraussichtlich auch in Zukunft gesichert werden kann (Schumacher/Matthes 2008).</p>
<p>Unbestritten ist, dass die Kohlekraft mit einem heutigen Anteil von über 40%<a href="#ftn4">[4]</a> an der deutschen Stromerzeugung auch in den nächsten Jahren zur Energiegewinnung beitragen wird. Grundsätzlich ist dabei zwischen der deutschen und der weltweiten Situation zu unterscheiden: Während die Kohlekraft weltweit (insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern) noch über mehrere Jahrzehnte einen wesentlichen Beitrag zur Energieerzeugung leisten muss, besteht in Deutschland keine Notwendigkeit für den umfangreichen Kraftwerksneubau: Die von den Energieversorgern oft zitierte „Stromlücke“ aufgrund des geplanten Atomenergieausstiegs kann den Ergebnissen verschiedener Studien zufolge statt mit dem Ausbau der Kohleverstromung über die Steigerung der Energieeffizienz, über den Ausbau Erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung, sowie über einen geringfügig höheren Anteil an Erdgasverstromung geschlossen werden (z.B. Bode et al. 2007, Bräuninger et al. 2005, Loreck 2008, Nitsch 2008, Matthes/Ziesing 2007, WBGU 2003). Deutschland kann als gewichtiger Industriestaat eine Vorreiterrolle und Vorbildfunktion einneh­men, wenn mit dem Ausstieg aus der Atomenergie und dem Verzicht auf den Neubau von Kohle­kraftwerken bei zugleich hohem Grad von Industrialisierung und Dienstleistungen heute der Über­gang in nachhaltige Strukturen geschaffen wird. Mit den geplanten Kraftwerksneubauten wird hin­gegen ein klimatisch unverträglicher Anteil der Kohlekraft bis weit über die Mitte dieses Jahrhun­derts hinaus fortgeschrieben. In sich stark verändernden Erzeugungsstrukturen unterliegt der Neubau damit (unter der Voraussetzung einer Weiterführung der jetzigen Klimaziele und des Ausbaus Erneuerbarer Energien) anderen Anforderungen als bisher.</p>
<p><strong>Wir möchten aufzeigen, welche Rahmenbedingungen und strukturellen Zusammenhänge die Energie­erzeugung mittels Kohlekraft in Zukunft – insbesondere für einen Zeithorizont über 2020 hinaus bis 2050 – im Verhältnis zu Erneuerbaren Energien auf Basis heute verfügbarer Informationen verteuern bzw. unrentabel gestalten werden.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><a title="Risiko Kohlekraft" href="http://www.wiwis-kohle.de/klima-und-investitionsrisiko-kohlekraft" target="_self">zurück zur Übersicht &lt;&lt;</a> | <a title="Unvereinbarkeit EE" href="http://www.wiwis-kohle.de/klima-und-investitionsrisiko-kohlekraft/unvereinbarkeit-erneuerbare-energien" target="_self">&gt;&gt; weiterlesen</a></p>
<p><a name="ftn1">[1]</a> Dies steht unter der Voraussetzung, dass sich die EU zu einer Verringerung der Treibhausgasemissionen um 30% verpflichtet, was wiederum davon abhängt, ob sich international andere Staaten entsprechende Minderungspflichten auferlegen.</p>
<p><a name="ftn2">[2]</a> Bundespräsident Köhler in seiner Berliner Rede vom 24. März 2009, <a href="http://www.bundespraesident.de/artikel-,2.653316/Berliner-Rede-2009.htm">http://www.bundespraesident.de/artikel-,2.653316/Berliner-Rede-2009.htm</a>.</p>
<p><a name="ftn3">[3]</a> Eine Liste der geplanten / im Bau befindlichen Anlagen ist verfügbar unter<a href="http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/klima_energie/kohlekraftwerke_stoppen/geplante_standorte/" target="_blank"> http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/klima_energie/kohlekraftwerke_stoppen/geplante_standorte/</a>.</p>
<p><a name="ftn4">[4]</a> 40% der Stromerzeugung entsprechen 278,5 Mrd. kWh (davon 128,5 Mrd. auf Steinkohle- und 150 Mrd. kWh auf Braunkohlebasis vgl. BDEW 2008, vorläufige Zahlen für 2008).</p>
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		<title>Erklärung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 17:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wirtschaftswissenschaftler/innen-Erklärung zum Neubau von Kohlekraftwerken in Deutschland Die Erklärung im PDF-Format können Sie hier herunterladen Die erfolgreiche Bekämpfung des Klimawandels ist eine der größten Herausforderungen in den kommenden Jahrzehnten. So hat der Rat der Europäischen Union das Ziel einer Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur um 2°C gegenüber vorindustriellem Niveau mehr­fach bekräftigt. Nach den Erkenntnissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #333399;">Wirtschaftswissenschaftler/innen-Erklärung zum Neubau von Kohlekraftwerken in Deutschland</span></h2>
<h3 style="TEXT-ALIGN: right">Die Erklärung im PDF-Format können Sie <a href="http://www.wiwis-kohle.de/wp-content/uploads/2009/09/WirtschaftswissenschaftlerInnen_Erklaerung_Kohlekraft1.pdf" target="_blank">hier</a> herunterladen</h3>
<p>Die erfolgreiche Bekämpfung des Klimawandels ist eine der größten Herausforderungen in den kommenden Jahrzehnten. So hat der Rat der Europäischen Union das Ziel einer Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur um 2°C gegenüber vorindustriellem Niveau mehr­fach bekräftigt. Nach den Erkenntnissen des 4. Sachverständigenberichts des IPCC (Intergovern­mental Panel on Climate Change) ist dieses Ziel nur zu erreichen, wenn die Industrieländer die von ihnen verursachten Treibhausgasemissionen im Vergleich zu den Werten von 1990 bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 % reduzieren. Explizites Ziel der Bundesregierung ist bislang zunächst eine Minderung von 40 % für das Jahr 2020<a href="#fn1">[1]</a>.</p>
<p><strong>Eine grundlegende Voraussetzung für das Erreichen der Klimaziele ist der Übergang zu einer Stromerzeugung, die Treibhausgasemissionen weitestgehend vermeidet</strong>. Dies kann insbeson­dere durch Stromeinsparung, den Ausbau Erneuerbarer Energien, die Nutzung von Atomenergie oder mit CCS (Carbon Capture and Storage) ausgerüsteten Kohlekraftwerken geschehen.</p>
<p>Während Atomenergie und CCS umstritten sind, gibt es einen breiten Konsens, dass Strom einge­spart und Erneuerbare Energien deutlich ausgebaut werden müssen. Im Jahr 2008 hatten die Erneu­erbaren Energien bereits einen Anteil von 15,1% am gesamten Stromverbrauch in Deutschland. Laut Bundesregierung soll dieser bis zum Jahr 2020 mindestens 30% betragen, also verdoppelt werden. Verschiedene Potenzialanalysen zeigen, dass der deutsche Strombedarf bis 2020 über 40% und im Jahr 2050 nahezu vollständig durch Erneuerbare Energien gedeckt werden kann<a href="#fn2">[2]</a>.</p>
<p><strong>Dennoch ist derzeit der Neubau von 29 konventionellen Stein- und Braunkohlekraftwerken in Deutschland geplant</strong>, von denen nur 8 Projekte explizit als Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) vorgesehen sind<a href="#fn3">[3]</a>. Aufgrund der langen Regelbetriebsdauer kapitalintensiver Kohlekraft­werke von über 40 Jahren werden die heutigen Investitionsentscheidungen den Energiemix der Zukunft über viele Jahrzehnte strukturell festlegen – ein Erreichen der wissenschaftlich für notwen­dig angesehenen Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2050 ist dann in Gefahr. Werden heute in großem Umfang neue Kohlekraftwerke gebaut, steht zu befürchten, dass Klimaschutzziele aufge­weicht werden und die notwendigen Caps bis 2050 politisch nicht durchgesetzt werden können, da heute gebaute Kraftwerke sonst zu Investitionsruinen werden würden.</p>
<p>Eine derzeit viel diskutierte Möglichkeit, die CO<sub>2</sub>-Bilanz der Braun- und Steinkohle zu verbessern und die Kosten für den Kauf von CO<sub>2</sub>-Zertifikaten größtenteils einzusparen, besteht in der Abschei­dung und Speicherung von bei der Verbrennung produziertem CO<sub>2 </sub>(„Carbon Capture and Storage“, CCS). Doch derzeit ist auch mittelfristig noch völlig offen, ob CCS technisch realisierbar, ökolo­gisch vertretbar und wirtschaftlich zu betreiben ist. <strong>Zumindest bis dies gesichert ist, sollte daher auf einen Neubau von Kohlekraftwerken über die zehn derzeit im Bau befindlichen Anlagen hinaus verzichtet werden.</strong></p>
<p>Ein Neubau fossiler Kraftwerke ist darüber hinaus mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien nur schwer zu vereinbaren. Vor allem die wachsende Menge von Stromerzeugung durch Windkraft erfor­dert eine Flexibilisierung des übrigen Kraftwerkparks, der sich an die schwankende Einspei­sung erneuerbaren Stroms anpassen muss. Dies ist bei Atom- und Kohlekraftwerken aus Sicherheits- bzw. Wirtschaftlichkeitsgründen nur in sehr begrenztem Umfang möglich. In Ergän­zung zu Erneuerbaren Energien bieten sich daher vor allem flexible Gas- und Dampfkraftwerke an. Auch steht die kommerzielle Nutzung der CCS-Technologie in direkter Konkurrenz zum Ausbau Erneuerbarer Energien. Für CCS beanspruchte unterirdischen Speicherkapazitäten gehen für Geothermieprojekte, Druckluft- und Gasspeicher oder für Wärme- und Kältespeicherung verloren. Öffentliche Subventionen für die Erforschung und Umsetzung von CCS dürfen die Weiterentwick­lung alternativer Klimaschutztechnologien nicht ersetzen oder verzögern.</p>
<p><strong>Nimmt man die Klimaziele und die sich daraus ergebenden Anpassungszwänge ernst, so ergeben sich auch erhebliche Zweifel an der zukünftigen Rentabilität neuer Kohlekraftwerke</strong>. Dies wird nicht zuletzt verdeutlicht durch den Rückzug von Banken aus der Finanzierung neuer Kohlekraftwerke (siehe Standort Mainz<a href="#fn4">[4]</a>) oder die steigende Zahl von Projekten, die aus wirtschaftlichen Gründen auf­gegeben werden. Auf Basis heute verfügbarer Informationen werden folgende Rahmenbedin­gungen und strukturellen Zusammenhänge die Energieerzeugung mittels Kohlekraft in Zukunft – insbesondere für einen Zeithorizont über 2020 hinaus bis 2050 – im Verhältnis zu Erneuerbaren Energien und Maßnahmen zur Stromeinsparung verteuern bzw. unrentabel gestalten<a href="#fn5">[5]</a>:</p>
<ul>
<li>Die jüngsten Preissprünge und die weltweit steigende Nachfrage nach fossilen Energieträ­gern lassen einen deutlichen <strong>Anstieg der Brennstoffpreise</strong> erwarten, auch wenn belastbare Prognosen zur langfristigen Entwicklung der Kohlepreise nicht möglich sind. Damit verschlechtert sich die Wettbewerbsfähigkeit von Kohlekraft­werken gegenüber Erneuerbaren Energien.</li>
<li>Noch deutlicher stellt sich der Verlust des Kostenvorteils dar, wenn die <strong>gesamtwirtschaftli­chen Schadenskosten durch CO<sub>2</sub>-Emissionen</strong> einbezogen werden. Bei einer vollständigen Internalisierung der externen Kosten verteuert sich die Stromerzeu­gung aus Stein- und Braunkohle um etwa 6 bis 8 ct/kWh. Dies verdeutlicht, dass Erneu­erbare Energien und Erdgas bisher einem Wettbewerbsnachteil gegenüber CO<sub>2</sub>-intensi­ven Energieträgern wie Stein- und Braunkohle ausgesetzt waren. Mit absehbar steigen­den Zertifikatspreisen im Rahmen des europäischen Emissionshandels und deren Annä­herung an die Höhe der externen Kosten (ca. 35 €/t CO<sub>2</sub> im Jahr 2030) wird der Wett­bewerbsnachteil in Zukunft jedoch zunehmend ausgeglichen werden. Die Stromgeste­hungskosten der Erneuerbaren Energien werden voraussichtlich ab 2020 oder 2025 unter denen von Kohlestrom liegen. Eine weitere Kostenprogression ist in den Folgejah­ren zu erwarten. Auch wenn der Ausbau Erneuerbarer Energien zunächst Zusatzkosten verursacht und als „teurere“ Option erscheint, wird er langfristig zu einem „volkswirt­schaftlich günstigen Ergebnis führen“<a href="#fn6">[6]</a>.<em> </em></li>
<li>Die <strong>CCS-Technologie</strong> eröffnet die Möglichkeit einer zukünftigen Kohleverstromung mit signifikant niedrigeren CO<sub>2</sub>-Emissionen. Allerdings bestehen große Unsicherheiten über die Kostenentwicklung, ökologische Auswirkungen[7] sowie über die vorhandene Speicher­kapazität für CCS. Hinzu kommt, dass die CO2-Abspaltung mit signifikanten Wirkungsgradeinbußen einhergeht. Das heute erreichte Wirkungsgradniveau von über 45% wird wieder auf den Stand von vor 20-30 Jahren mit damals rund 35% absinken.</li>
<li>Die <strong>Investitions- und Stromgestehungskosten von Kohlekraftwerken mit CCS</strong> werden bis zu doppelt so hoch wie bei einem modernen Kohlekraftwerk ohne CCS sein. Für einen Großteil der geplanten Kraftwerksprojekte kommt nur eine Nachrüstung in Frage, die vermutlich noch deutlich teurer sein wird. So können die Einsparungen der EHS-Zerti­fikate die Wirtschaftlichkeit des CCS-Vorhabens nur zu sehr geringen Teilen sichern und es ist eine umfangreiche Bereitstellung öffentlicher Mittel zur Finanzierung der Demonstrationsprojekte vonnöten. Dies zeigen auch die bisher schon auf Bundes- und EU-Ebene erfolgten bzw. beabsichtigten Ausgaben. Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Kohleverstromung unter Einsatz von CCS ihren Kostenvorteil gegenüber Erneuerbaren Energien verlieren wird.</li>
<li>Der <strong>stetig steigende Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung</strong> und die damit erforderliche Flexibilisierung des übrigen Kraftwerkparks führt zu geringeren Jahresvolllaststundenzahlen, wodurch die Kohleverstromung ihren ökonomischen Wett­bewerbsvorteil größtenteils einbüßt. Der Merit-Order-Effekt bei der Stromproduktion bewirkt, dass die Kraftwerke in Abhängigkeit ihrer Kosten ans und vom Netz gehen. Durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien werden insbesondere ältere und damit meist teurere Kohlekraftwerke aufgrund des Vorrangs zur Einspeisung und der fixen Vergütung immer häufiger aus der Merit Order verdrängt. Dieser Effekt hat im Jahr 2006 zu einer gesamtwirtschaftlichen Stromkostenersparnis von rund 5 Mrd. € geführt. Die hier aufgeführten Verteuerungsaspekte der Kohlekraft bewirken, dass Kohlekraft­werke in der Merit Order sinken und mit den geringeren Erlösen zur Deckung der Fix­kosten die Wirtschaftlichkeit insgesamt fragwürdig wird.<strong><br />
</strong></li>
</ul>
<h2><span style="color: #333399;">Wir fordern daher</span></h2>
<ol>
<li><strong>die Bundesregierung auf</strong>, schnellstmöglich darauf hinzuwirken, dass die politischen Rahmenbe­dingungen für einen erfolgreichen Klimaschutz bis 2050 geschaffen werden, um eine klare Orientierung für langfristige Investitionsentscheidungen zu geben. „Es liegt in der Verantwortung der Politik, klare Ziele zu definieren, zu diesen Zielen zu stehen und glaub­würdige Maßnahmen zu ergreifen, die das Erreichen der Ziele möglich machen“<a href="#fn8">[8]</a>. Dies erfor­dert insbesondere eine Begrenzung der Berechtigungszertifikate im Rahmen des europäischen Emissionshandels, die sich an einem Minderungspfad der Treibhausgasemission von rund 90 % bis 2050 orientiert. Die derzeitigen Neubauplanungen, die von der Bundesregierung wiederholt unterstellt oder als gegeben angenommen werden, sind mit einer Übergangs­strategie auf eine vollständig regenerative Energieversorgung nicht vereinbar und langfristig ökonomisch nicht vertretbar. Von einer auch impliziten oder rhetorischen Unterstützung seitens der Bundesregierung sollte daher schnellstmöglich abgesehen werden, um weder ökonomische noch ökologische Fehlinvestitionen mit zu verursachen.</li>
<li><strong>die Energieversorger auf</strong>, die langfristig notwendigen Emissionsreduktionen nicht durch heutige Investitionsentscheidungen zu behindern und ökonomisch riskante, potentiell unren­table Entscheidungen zu treffen, die am Ende Menschen und Umwelt durch Klimaschäden sowie die Verbraucher und die Industrie durch unangemessen hohe Strompreise bezahlen müssen. Darüber hinaus sollten die insbesondere in der Zeit der Finanzkrise sehr knappen Investitionsmittel nicht zu Ungunsten des Ausbaus Erneuerbarer Energien und der Erhöhung der Energieeffizienz ausgegeben werden. Dies erhöht die Gefahr eines energie- und klimapo­litischen „Lock-In“-Effektes, der Kapital langfristig bindet und eine strukturelle Umstellung auf Jahrzehnte sehr erschwert bzw. signifikant verteuert.</li>
</ol>
<p><a name="fn1">[1]</a> Dies steht unter der Voraussetzung, dass sich die EU zu einer Verringerung der  Treibhausgasemissionen um 30% verpflichtet, was wiederum davon abhängt, ob sich international andere Staaten entsprechende Minderungspflichten auferlegen.</p>
<p><a name="fn2">[2]</a> z.B. Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (2009): „Stromversorgung 2020 – Wege in eine moderne Energiewirtschaft. Ausbauprognose der Erneuerbare-Energien-Branche für den Stromsektor“; Nitsch, J. (2008): „Weiterentwicklung der Ausbaustrategie Erneuerbare Energien – Leitstudie 2008“.</p>
<p><a name="fn3">[3]</a> Eine Liste der geplanten / im Bau befindlichen Anlagen ist verfügbar unter <a href="http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/klima_energie/kohlekraftwerke_stoppen/geplante_standorte/" target="_blank">http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/klima_energie/kohlekraftwerke_stoppen/geplante_standorte/</a>.</p>
<p><a name="fn4">[4]</a> vgl. FR-Online vom 18.08.09: „Kohlekraftwerke ohne Kredit“.</p>
<p><a name="fn5">[5]</a> Davon ausgenommen sind unter Umständen moderne Heizkraftwerke mit KWK-Technik, deren Wirtschaftlichkeit durch Wärmeerlöse und den KWK-Bonus in Einzelfällen auch in Zukunft gesichert werden kann.</p>
<p><a name="fn6">[6]</a> Nitsch 2008, S. 120 (vgl. Fußnote 2).</p>
<p><a name="fn7">[7]</a> u.a. das gesundheitliche Risiko durch Leckagen oder Auswirkungen auf das Grundwasser durch die Verdrängung stark salzhaltigen Wassers aus salinen Aquiferen, vgl. Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) 2009: . „Abscheidung, Transport und Speicherung von Kohlendioxid – der Gesetzesentwurf der Bundesregierung im Kontext der Energiedebatte“.</p>
<p><a name="fn8">[8]</a> Matthes, F. und H.-J. Ziesing (2008): “Entwicklung des deutschen Kraftwerksparks und die Deckung des Strombedarfs – Kurzexpertise für den Rat für Nachhaltige Entwicklung“.</p>
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